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opti 2017: Mitmachen beim digitalen Wandel

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27.01.2017

"OPTIC 4.0 – Digital Solutions" lautet der Themenschwerpunkt der kommenden opti, die vom 28. bis 30. Januar 2017 in München stattfindet. Die Veranstalter haben das Thema Digitalisierung in vier Bereiche gegliedert.

 - Vom 28. bis 30. Januar 2017 findet die opti in München statt.
© Messe München
Vom 28. bis 30. Januar 2017 findet die opti in München statt.

Die Veranstalter der opti haben den Themenschwerpunkt Digitalisierung nach den vier Bereichen gegliedert, in denen digitale Technologien bereits im Arbeitsalltag eingesetzt bzw. diesen künftig vereinfachen werden: Digitale Information und Kommunikation; Digitale Produktion und Automatisierung; Digitales Prozessmanagement; Digitale Dienstleistungen und Smart Services.

Die opti will den Augenoptikern helfen, einen umfassenden Überblick über die Neuigkeiten aus der Welt der Refraktion und Optometrie zu erhalten. In den vier Messehallen zeigen zahlreiche Hersteller, wie die Vernetzung von der Vormessung über die Refraktion, der Beratungssoftware und der Glasbestellung bis hin zum Schleifen der Gläser aussehen kann.

Einen schnellen und umfassenden Überblick gibt es am Messemontag. Dann bieten Fachschüler der Augenoptik spezielle Fachführungen auf Deutsch und Englisch zum Thema Digitalisierung an.

Digitalisierung als Chance

Auf der Website www.opti.de findet jeder Augenoptiker einen eigenen OPTIC 4.0-Ausstellerkatalog, in dem über 30 Hersteller und Anbieter von Phoroptern, Keratographen, Funduskameras und Branchensoftware gelistet sind. Ebenfalls ein Zukunftsbereich in der digitalen Optometrie ist 3D printed Eyewear, die Hightech mit Handwerkskunst verbindet.

Große Chancen in der Digitalisierung sieht Oliver Bohl, Vorsitzender der Fokusgruppe Digital Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), gerade bei Augenoptikern, die ihr Hauptgeschäft mit Beratung, optometrischen Dienstleistungen und handwerklichen Fähigkeiten vorrangig noch stationär betreiben: „Für Optiker liegt die Chance vor allem in der Schaffung und dem Angebot von Mehrwertservices für Kunden. So können Käufe unter Einbezug des Konsumenten gezielt unter Nutzung digitaler Touchpoints (Website, App) vorbereitet werden. Vor Ort kann sich der Optiker dann aufbauend auf die vertiefte Beratung konzentrieren.“ Nach Meinung von Bohl liege die größte Gefahr für Augenoptiker darin, „den digitalen Wandel nicht als solchen wahrzunehmen, weil sich dieser eher sukzessive und nicht als großer, abrupter Umbruch vollzieht."

Das opti-Forum beleuchtet die digitale Zukunft

Auf dem opti-Forum wird das Thema OPTIC 4.0 täglich einen Schwerpunkt bilden, so beispielsweise am Sonntag, 29. Januar 2017. Dann diskutiert Professorin Dr. Anna Nagl, Studiendekanin M. Sc. Vision Science and Business (Optometry) an der Hochschule in Aalen, mit anderen Podiumsteilnehmern über das Thema „Digitale Zukunft: Wie sich Brillenglashersteller auf die Zukunft vorbereiten“. Auf die Frage, welche Investitionen in digitale Geräte für Augenoptiker notwendig sind, antwortet sie: „Letztlich hängt die Geräteausstattung und die Investition vom Geschäftsmodell des Augenoptikers ab: Bin ich Handwerker oder erster Ansprechpartner und Berater für gutes Sehen? Bei letzterem biete ich meinen Kunden die erweiterte Augenprüfung, von den Eingangstests zur funktionellen Augenprüfung über die objektive und subjektive Refraktion mit Binokularprüfung bis hin zur Untersuchung der vorderen und hinteren Augenabschnitte inklusive Glaukomvorsorgeuntersuchung an.“

Rundgänge geben Technologie-Überblick

Wer sich einen schnellen Überblick zu den Technologien auf dem Markt verschaffen möchte, der kann sich am Messemontag (30. Januar 2017) Rundgängen zu den Themen „Digitale Produktion und Automatisierung“ und „Digitale Dienstleistungen und Smart Services“ anschließen. Studenten der Fachschule für Augenoptik "Hermann Pistor" bieten diese Touren auf Deutsch und Englisch an.

Des Weiteren erhalten Augenoptiker vielfältige Unterstützung beim Einsatz neuer Techniken und digitaler Anwendungen durch opti-Aussteller. Interessierte erhalten auf der opti im Januar einen umfassenden Überblick über die digitale Optometrie an den jeweiligen Messeständen.