06. Dezember 2021 
 
3. Mai 2021

Europäischen Schiffbau mit neuen Technologien wettbewerbsfähiger machen

Der europäische Schiffbau punktet nicht nur in Sachen Qualität, sondern auch durch kundenspezifische Anpassungen. Doch kostengünstigere Konkurrenzangebote aus dem Ausland machen es vor allem kleinen und mittleren Werften schwer, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg untersuchen nun mit weiteren europäischen Partnern, wie die Produktion und Fertigung von Schiffen beispielsweise durch Augmented Reality, den Einsatz von Robotern oder auch 3D-Druck verbessert werden kann.

Foto: TU HamburgFoto: TU Hamburg
Augmented Reality basierte digitale Assistenzsysteme
Forschungsschwerpunkt des TU-Teams liegt auf der Entwicklung von tragbaren und direkt am Schiff einsetzbaren Augmented (AR) sowie Mixed Reality (MR) Tools. Damit sollen Werftarbeiter bei der Montage, bei Modernisierungsarbeiten oder auch im Bereich der Qualitätssicherung und Wartung vor Ort unterstützt werden. „Mit Hilfe von AR oder MR können wir virtuelle Objekte sowie Handlungsanweisungen und Messwerte über ein Livebild der Kamera auf einem Tablet oder auch Smartphone einblenden“, erklärt Oberingenieur Axel Friedewald vom TU-Institut für Produktionsmanagement und -technik und ergänzt: „So können Werftarbeiter mit Blick auf ihr Smartphone beispielsweise erkennen, ob an einer bestimmten Stelle im Schiff Kabeldurchführungen vorgesehen sind und welche Größe diese haben“. Wo Werftarbeiter bislang 3D-Modelle aufwendig in 2D-Formate übersetzen, Maßangaben per Hand nachmessen, oder ihre Arbeit nachträglich dokumentieren, sollen künftig AR- und MR-Tools automatisiert Abhilfe schaffen. „Das spart nicht nur sehr viel Zeit, sondern vermeidet auch Fehler bei der Fertigung“, ergänzt Friedewald.

Das Projekt „Mari4_YARD“ wird im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 mit knapp fünf Millionen Euro bis 2024 finanziert. Neben der TU Hamburg sind siebzehn weitere Partner aus Spanien, Deutschland, Italien, Griechenland, Polen, Portugal, Niederlande, Belgien und Serbien beteiligt. Darunter sind Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Werften.

Weitere Informationen unter www.tuhh.de/ipmt/das-ipmt sowie unter http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en

 


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