27. September 2022 
 
12. September 2022

Strategien für eine zukunftsfähige Mobilität

Die Autobranche und ihre Zulieferer stehen weltweit unter hohem Innovationsdruck. Um die Unternehmen in der ABC-Region (Aachen, Bonn, Cologne) bei den kommenden Veränderungsprozessen zu unterstützen, hat ein Konsortium aus Wissenschaft und Interessenvertretungen das Projekt TrendAuto2030plus ins Leben gerufen. In den kommenden drei Jahren soll ein Transformationsnetzwerk für eine elektrische, nachhaltige und digitale Automobilindustrie entstehen.

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Ein Transformationsnetzwerk für die Automobilindustrie soll entstehen
„Die Automobilbranche erwirtschaftet in Nordrhein-Westfalen einen Jahresumsatz von rund 34 Milliarden Euro und ist in NRW besonders im Rheinland konzentriert. Vor diesem Hintergrund hat es eine besondere Bedeutung, die Fahrzeug- und Zulieferindustrie zusammenzuführen sowie die umfangreichen vorhandenen Innovationspotenziale in den Unternehmen zu aktivieren. Dem dient unser Projekt“, sagt der Projektleiter Prof. Dr. Christoph Haag von der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften der TH Köln. Weitere Partner sind die RWTH Aachen, die Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e.V. und die IG Metall Köln-Leverkusen.

Analysen, Strategieentwicklung und Qualifizierungsmaßnahmen

Den Beginn des Projektes bildet eine Analyse der Branche. In Bezug auf die wichtigen Zukunftsthemen erhalten die beteiligten Unternehmen ein Benchmarking, um ihren eigenen Reifegrad zu ermitteln und Notwendigkeiten zur Weiterentwicklung zu erkennen. Hinzu kommen ein Technologie-Radar sowie Trend- und Szenarioanalysen. „Wenn wir genau wissen, wo die Branche in NRW steht, nehmen wir Transformationsprozesse weltweit in den Blick und identifizieren die strategischen Erfolgsfaktoren“, so Haag. Auf dieser Basis soll dann eine Transformationsstrategie 2030plus entworfen und konkrete Innovationsprojekte bei den Unternehmen angestoßen werden.

Zeitgleich untersuchen die Partner zusammen mit den relevanten Akteuren der Branche, welche Kompetenzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig benötigen und wie Produktionssysteme der Zukunft aufgebaut sein müssen. „In der Automobilproduktion der 2030er Jahre sind weiterhin viele der bewährten Fähigkeiten gefragt, aber es werden auch neue Qualifikationen notwendig sein. Daher entwickeln wir umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die auch nach Projektende von den Partnern angeboten werden können“, sagt Haag. Damit alle vom Transformationsprozess Betroffenen von den Erkenntnissen profitieren und diese auch über die Region hinaus angewendet werden können, sind breit angelegte Beteiligungs- und Vermittlungsformate geplant.


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