11. Dezember 2019 
 
18. September 2019

Digitalisierung in der Reha

Von Gehstöcken mit integriertem GPS-Sensor und Notruffunktion über robotergestützte Therapie-Einheiten bis hin zu Virtual-Reality-Anwendungen – Digitalisierung ist im Rehabilitationssektor deutlich auf dem Vormarsch und reicht bis zu virtuellen Reha-Maßnahmen.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmannFoto: Messe Düsseldorf / ctillmann
Menschen, die nach einem Schlaganfall teilerblindet sind, hilft die Visuelle RestitutionsTherapie VRT, nach und nach das Sehen wieder zu verbessern.
„Aus meiner Sicht löst Digitalisierung keine Probleme, sondern sie eröffnet zusätzliche Chancen für eine bessere Teilhabe und Lebensqualität“, sagte Christine Weiß vom Institut für Innovation und Technik. Für Menschen mit Diabetes beispielsweise ist es heute bereits möglich, ihre Erkrankung rundum über technische Helferlein im Blick zu behalten und zu managen. Egal, ob Blutzuckermessgerät, welches mittels Software und USB- oder Bluetooth-Datenübertragung die Werte direkt an den Arzt zur Auswertung sendet, zahlreiche Apps, die als digitales Tagebuch zusätzlich alle nötigen Werte berechnen, oder Insulinpumpen und CGM-Geräte zur dauerhaften kontinuierlichen Glukosemessung – es gibt für (fast) jedes Problem einen smarten Helfer.

Digitale Prozesse lassen sich auch künftig jedenfalls nicht aufhalten. Wichtig ist daher, dass man vorbereitet ist – das gilt vor allem auch für das Personal in den Gesundheitsfachberufen. Je mehr Wissen und Verständnis vorhanden sind, desto größer wird auch die Bereitschaft sein, den Berufsalltag mit Unterstützung digitaler Systeme zu bestreiten. Denn wenn beispielsweise im Projekt inRehaRob der RWTH Aachen ein robotischer Arm zum Einsatz kommt, soll dieser sowohl Patienten als auch Physiotherapeuten unterstützen. Eingesetzt werden soll er in der Rehabilitation von Patienten, die nach einem Schlaganfall Bewegungsstörungen haben. Auch wenn dieser Therapiehelfer künftig eigenständige Trainingseinheiten ermöglichen soll, steht er in keinerlei Konkurrenz zum Physiotherapeuten.

Neben robotergestützter und motorisch unterstützter Therapie finden Reha-Maßnahmen immer häufiger auch in der virtuellen Realität statt. An der Technischen Universität (TU) Chemnitz beispielsweise ermöglicht das „Gait Real-time Analysis Interactive Lab“ – kurz GRAIL – in einer interaktiven virtuellen Umgebung eine zeitgenaue Ganganalyse. Über ein hydraulisch gesteuertes, bewegbares Laufband kann das Gehen simuliert werden.

https://www.rehacare.de


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