18. Oktober 2019 
 
7. Oktober 2019

Besseres Wohnen für Alte

Wenn Opa nachts öfter aufs Klo geht, ist das normal. Wenn er alle zehn Minuten die Toilette aufsucht, könnte man sich Gedanken machen. Und wenn er im Bad gar am Boden liegt, zählt vielleicht jede Sekunde. Für solche Notfälle hat ein Start-up eine Lösung entwickelt.

Foto: Elien Dumon on UnsplashFoto: Elien Dumon on Unsplash
AAL: Unabhängig, aber mit Aufpasser
Eskalationsszenarien nennen sich die wurzelartig verzweigten Entscheidungsbäume, die moderner AAL-Software zugrunde liegt. Die Abkürzung steht für Ambient Assisted Living, also Assistenzsysteme für ein möglichst umgebungsunterstütztes, gesundes und unabhängiges Leben. Vor allem Senioren und beeinträchtigten Menschen könnten solche Systeme in der Tat helfen, im Alltag (größtenteils) allein zurechtzukommen.

„Unser System entwickeln wir für Menschen, die ins Alter kommen. Damit sie möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung bleiben können, statten wir diese mit simplen Komponenten aus und verwandeln sie so in ein altersgerechtes Zuhause“, erzählt Marco Brunner von einem deutsch-österreichischen Start-up.

Anders als bei vielen Modellprojekten stehe bei hier aber nicht die Technologie im Vordergrund, betont Brunner; Senioren mit einem Tablet zu konfrontieren, hält er für Unsinn. Beim Start-up werden einzelne Komponenten wie intelligente Steckdosen, Infrarot- und Bewegungssensoren oder simple Lichtschalter, die dank Funktechnologie ja überall hingeklebt werden können, miteinander verknüpft. Es braucht kein Smartphone und kein Technologieverständnis.

Die Daten aus den Messkomponenten treffen in einer handflächengroßen Zentrale zusammen und werden dort intelligent ausgewertet. Somit ist das System in seiner derzeitigen Version auch offline und trägt keine Daten in irgendwelche Clouds von Großkonzernen. Kommt es zu einer wirklich kritischen Situation, schlägt es über eine SIM-Karte Alarm – etwa in Form von SMS an Angehörige oder Pfleger.

Wann genau das ist, geben die oben erwähnten Eskalationspläne vor. Und hier liegt auch der Knackpunkt. Anfänglich werden alle Marotten des Betroffenen und das Feedback der Angehörigen eingearbeitet („Hat eine schwache Blase, muss oft auf die Toilette“). Somit weiß das System, was „normal“ ist.

Umgekehrt gibt es klare Verhaltensmuster, die aufhorchen lassen, etwa wenn die Bestecklade tagelang nicht geöffnet wurde, obwohl sie sonst zwölf Mal täglich benutzt wurde. Oder ein alter Mensch vergisst 20 Mal den Herd abzuschalten, was auf Demenz hindeutet. Solche Daten im großen Stil zu sammeln und auszuwerten ergibt Sinn. Krankheitsverläufe können so besser analysiert und vorausgesagt, Präventionen proaktiv gesetzt werden.

https://www.exporeal.net/index-2.html


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