28. Februar 2020 
 
5. Februar 2020

Mehr Import in die EU

Der EU-Gemeinschaftsimport von Obst und Gemüse aus Drittländern stand bis Oktober 2019 bei 14 591 Millionen EUR, 2 % mehr als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, während sich die Menge bei 14,2 Millionen Tonnen stabilisierte. Das ergaben Eurostat-Daten, die FEPEX aufbereitet hat.

Foto: Gemma EvansFoto: Gemma Evans
Steigender Import von Zitrusfrüchten
Bei Obst sind die wichtigsten Anstiege in dem analysierten Zeitraum: Von Januar bis Oktober 2019 waren die Produkte in einer Tarifgruppe, zu der Ananas und Avocado mit 2 748 Millionen EUR (+15 %) und 1,8 Millionen Tonnen (-1 %) gehören. Darauf folgen Zitrusfrüchte mit 1 621 Millionen EUR (+4 %) und zwei Millionen Tonnen (-12 %). Einkäufe von Bananen, die wichtigste importierte Frucht, sind leicht gesunken auf insgesamt 3 294 Millionen EUR (-1 %) und fünf Millionen Tonnen (-1 %).

Bei Gemüse waren die wichtigsten importierten Produkte Tomaten, Zwiebeln und Kartoffeln, die nach Menge und Wert angebaut werden. Die Tomatenimporte sind um 6 % auf 542 Millionen EUR gestiegen, wobei die Menge bei 479 963 Tonnen (+1 %) liegt, jene von Zwiebeln bei 403,5 Millionen EUR (+103 %) und 657 805 Tonnen (+128 %) und Kartoffeln bei 235,7 Millionen EUR (+5 %) und 516 683 Tonnen (+44 %).

Die Daten bis Oktober 2019 heben die positive Entwicklung der EU-Importe von Nicht-EU-Obst und -Gemüse hervor, wobei sie auch einen Anstieg der durchschnittlichen Preise widerspiegeln. In dem Fall von Tomaten stand der durchschnittliche Preis des aus Drittländern importierten Produkts bei 1,12 EUR pro Kilo, 4,6 % mehr als in dem gleichen Zeitraum 2018 und im Fall von Kartoffeln lag der durchschnittliche Preis bei 0,45 EUR/Kilo (+28 %), was der Idee widerspricht, dass Produkte aus Drittländern billiger als jene aus der Gemeinschaft sind, so FEPEX.

Für den deutschen Markt ist der Import von Bio-Fruchtgemüse besonders wichtig, da die private Nachfrage 2019 in diesem Bereich stark anwuchs. Dafür sind insbesondere die Sortimentserweiterungen verantwortlich. Gleichzeitig ist allerdings der Selbstversorgungsgrad in Deutschland, vor allem bei den Fruchtgemüsearten Paprika, Tomate, Zucchini und Aubergine, nach wie vor sehr niedrig und erreicht nur selten 20 %. Die höheren Energiekosten verhinderten lange einen konkurrenzfähigen geschützten Anbau in Deutschland. Mittlerweile ist das Interesse der Produzentinnen und Produzenten am geschützten Anbau aber gestiegen und dieser damit ausbaufähig.

www.fruitlogistica.de

 

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