INTERSCHUTZ 2026

Produkte, Dienstleistungen und mehr für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz INTERSCHUTZ 2026 Hannover 1. bis 6. Juni 2026 Anzeige Anzeige Aus dem Inhalt: Innovationen Control center of tomorrow Innovative solutions with AI, but people remain at the center | Page 6 Messewelten Vorbeugender Brandschutz Angesichts wachsender Anforderungen wächst auch die Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen | Seite 5 Messestadt Hannover Niedersachsens Messemetropole glänzt mit regionaler und internationaler Küche | Seite 10 ePaper Lesen Sie digital www.exxpo.com/epaper/ interschutz-2026 Fortsetzung auf Seite 4 Demonstrator bewertet Löschmittelabwürfe Foto: CAURUS Technologies New safety Standards PPE Innovations at INTERSCHUTZ Long since evolved from simple workwear into a highly intelligent life-saving system: personal protective equipment (PPE). At INTERSCHUTZ 2026, the industry will showcase how protective clothing has adapted to new challenges. Whether shielding against carcinogenic particles, networked sensor technology in breathing apparatus, or ergonomic lightweight gear for prolonged Read more on page 8 Schutzausrüstung @ INTERSCHUTZ Foto: Deutsche Messe / Rainer Jensen Vegetationsbrände stellen Einsatzkräfte weltweit vor enorme Herausforderungen – insbesondere bei Löschmaßnahmen aus der Luft, die bislang stark erfahrungsbasiert erfolgen. Im Projekt „Forest Shield“ entwickelt das Fraunhofer ITWM gemeinsam mit CAURUS Technologies eine datengetriebene Entscheidungsunterstützung, die Brandbekämpfung aus der Luft präziser, effizienter und sicherer macht. Kern des Projekts ist die Kombination aus einer mobilen Sensorplattform von CAURUS Technologies, einem Vorhersagesystem und der Simulationssoftware MESHFREE des Fraunhofer ITWM. Löschmittelabwürfe werden in Echtzeit bewertet und optimiert, um die Effizienz zu bewerten. So entsteht ein lernendes System, das Einsatzkräfte konkret beim Planen, Durchführen und Auswerten unterstützt. Wasserabwurf optimieren Präzisere Luftlösch-Einsätze durch Simulation und KI Fredrik Jahns gränd 18, 13136 Nacka, Sweden Telephone +46 278 12350 Mobile: +46 (0) 703-144100 e-mail: info@mayday-hansa-board.com www.mayday-hansa-board.com Visit Us at INTERSCHUTZ 2026 - Hall 26, Stand C05 MAYDAY-HANSA-BOARD – for professional water and ice rescue Using the MAYDAY-HANSA-BOARD, a rescuer can quickly and safely save someone in distress. The board is lightweight and handy and can easily be carried the shortest route to the scene of the accident, regardless of types terrain and water — through undergrowth, snow, open water, over ice that holds and ice that does not carried, to the edge of the ice, along quays and embankments etc. Once at the scene of the accident, the rescuer readily pulls the person in distress up onto the board which can then be pulled ashore by assisting personell. The board can also be used as a sleigh or stretcher. The MAYDAY-HANSA-BOARD functions as unique combination of devices for simple, swift and safe rescue in water and on ice. HALLE 13 - A64

IEP Pölz in Österreich Industrieelektronik Pölz GmbH Grossendorf 122 A-4551 Ried im Traunkreis Tel.: +43 7588 70122 Fax.:+43 7588 70125 E-Mail: office@poelz.at Website: www.poelz.at IEP Pölz in Deutschland IEP Pölz GmbH Laufener Straße 15a 83395 Freilassing, Deutschland Tel.: +49 8654 478670 Fax.:+49 8654 478673 E-Mail: office@poelz.at Website: www.poelz.at Industrieelektronik PÖLZ GmbH CHECKBOX 20 leistungsfähiger übersichtlicher vielseitiger Besuchen Sie uns auf der INTERSCHUTZ 2026 Halle 027, Stand J66 | 1. - 6. Juni

••• 3 ••• Messewelten Zentrale Plattform für Digitalisierung und Vernetzung Auf der diesjährigen INTERSCHUTZ eröffnet der Smart Public Safety Hub, der zentrale Knotenpunkt für Digitalisierung und Vernetzung, einen Blick in die Zukunft der Einsatzkräfte. Er steht für gemeinsame, interdisziplinäre Anwendungsszenarien, vernetzte Systeme und nahtlosen Datenaustausch. Auf dem Hub in Halle 16 (Stand E16) zeigen innovative Partner aus dem Bereich der öffentlichen Sicherheit, wie modernste Technologien genutzt werden, um in kürzester Zeit ein umfassendes, interdisziplinäres Lagebild zu erstellen – alle relevanten Informationen stehen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung. Im Fokus steht das gemeinsame Lagebild in unter fünf Minuten. Es ist mehr als ein technologisches Ziel: Es ist ein Versprechen an Effizienz, Sicherheit und Zusammenarbeit. Resiliente Vernetzung sorgt dafür, dass Systeme stabil bleiben, selbst wenn jede Minute zählt. Optimierte Entscheidungsprozesse ermöglichen schnelle Reaktionen auf jede Situation. Führungsfähigkeit wird beschleunigt, die Zusammenarbeit zwischen Teams verläuft nahtlos, und die Ausfallsicherheit der Systeme stellt sicher, dass alles funktioniert, wenn es darauf ankommt. Digitalisierung im Fokus Foto: Pixabay Fachprogramm auf DFV-Gemeinschaftsstand Von AED-Erfahrungen bis Vegetationsbrandbekämpfung Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zeigt mit seinem Messeauftritt in Halle 27, D 46 nicht nur das große Netzwerk der verschiedenen Partner. Im Mittelpunkt des Standes steht die „Plaza“, auf der jeden Tag fünf kompakte fachliche Vorträge Einblicke in das Themenspektrum der Feuerwehren und ihrer Verbände geben. „Im abwechslungsreichen Fachprogramm wird besonders deutlich, wie facettenreich und vielfältig die Feuerwehr-Welt mit ihren Aufgaben und ihrer Entwicklung ist“, wirbt DFV-Vizepräsident Frank Hachemer, der im Präsidium für die Veranstaltung zuständig ist. Referentinnen und Referenten aus Reihen des Deutschen Feuerwehrverbandes teilen ihre Expertise zur IT-Sicherheit für Feuerwehren, berichten von der Novellierung der FeuerwehrDienstvorschrift „Tauchen“ und stellen die Grundsätze der Sondereinheiten „Rettungshunde & Ortungstechnik“ vor. Die Experten ziehen ihre Lehren aus Atemschutzunfällen, besprechen die Erfahrungen mit Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) für Feuerwehren, behandeln die Sirene als Teil des WarnmittelMixes und geben Einblicke in den Dachverband der österreichischen Feuerwehren. Sie zeigen auf der Plaza, dass Feuerwehr mehr ist als nur Technik, indem sie zu weitreichenden Themen referieren: Gewalt gegen Einsatzkräfte, Demokratie- und Vielfaltsarbeit und Feuerwehrmusik bis hin zu Feuerwehrmuseen und Digitalisierung historischer Dokumente. Von den Landesfeuerwehrverbänden kommen Impulse zu zahlreichen Themen, die dazu einladen, von Beispielen guter Praxis auch an anderen Orten zu lernen: Zur erleichterten Brandschutzbedarfsplanung, zur Kommunikation in eskalierten Einsatzlagen, zur vernetzten Leitstellenstruktur, zu den vielfältigen Möglichkeiten im Bevölkerungsschutz, zur Resilienz und Krisenvorsorge der Bevölkerung, zur steuer- und sozialversicherungsoptimierten Gestaltung von Aufwandsentschädigungen, zu Leistungen für Hinterbliebene von im Feuerwehrdienst Verstorbenen, zu Auswirkungen von Brandmeldeanlagen, zu Brandschutz in Feuerwehrhäusern, zur Mitgliedergewinnung für Freiwillige Feuerwehren im ländlichen Raum, zum Freiwilligen Sozialen Jahr in der Feuerwehr, zu identifikationsstiftenden Gebrauchsgegenständen, zu Prämien und Ehrenzeichen, zur Feuerwehr in der Schule und zur Zusammenarbeit mit Landwirten bei der Vegetationsbrandbekämpfung. Der Deutsche Feuerwehrverband als Fachverband für mehr als 1,4 Millionen Feuerwehrangehörige in Deutschland ist ideeller Partner der Weltleitmesse. Am Gemeinschaftsstand präsentieren sich neben dem DFV und den Landesfeuerwehrverbänden mit dem Weltfeuerwehrverband CTIF und der European Firefighters Association (EUFFAS) auch internationale Verbände. Hinzu kommen der Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die Deutsche Jugendfeuerwehr, das Deutsche Feuerwehr-Museum, der Arbeitskreis „Ferien- und Gästehäuser“ des DFV sowie das Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes. Expertise vom Feuerwehrverband Foto: Pixabay Messehighlight KI-Box für Kameras Erweitert Kameras um Personenerkennung Kein Austausch vorhandener Kameras Anschluss mit bestehender Verkabelung brigade-electronics.com/de +49 (0)4321 9655610

••• 4 ••• Wasserabwurf bei Waldbränden optimieren Präzisere Luftlösch-Einsätze durch Simulation und Künstliche Intelligenz Großflächige Waldbrände werden infolge des Klimawandels zunehmend auch für Deutschland zum Problem. Die Brandbekämpfung erfolgt sowohl am Boden als auch aus der Luft und erfordert eine enge Koordination aller Maßnahmen und Beteiligten – nicht nur, um Sachschäden zu begrenzen, sondern auch, um Menschenleben zu retten. Bei Wasserabwürfen aus der Luft hängt der Einsatzerfolg bislang häufig von der Erfahrung Piloten ab. Faktoren wie Wind oder die Beschaffenheit des Waldes beeinflussen maßgeblich die Wirksamkeit eines Abwurfs. Gleichzeitig zählt jeder Einsatz: Zwischen den Abwürfen vergeht wertvolle Zeit, bis der Wasserbehälter erneut befüllt ist. Aktuelle Studien zeigen, dass zeitnahe Luftbilddaten und Analysen zur Unterstützung der Einsatzkräfte die Löschwirkung um mehr als 20 Prozent verbessern. Dennoch konzentriert sich der Stand der Technik bislang vor allem auf Vorab-Simulationen optimaler Löschkampagnen – nicht auf die dynamische Unterstützung im laufenden Einsatz vor Ort. Ein lernendes System für präzisere Brandbekämpfung aus der Luft Ziel ist es, Abwürfe nicht nur zu analysieren, sondern aktiv zu unterstützen, sodass jeder Abwurf seine volle Wirksamkeit entfalten kann. Das Ergebnis des Projekts ist ein Demonstrator, der Sensordaten, Simulation und Echtzeitvorhersagen in einem System kombiniert und die Abwurfeffizienz anschaulich darstellt. Die Besonderheit des Projekts liegt in der Kopplung eines kompakten und schnellen Echtzeitvorhersagesystems mit mächtiger, aber rechenaufwändiger Simulation. Relativ kleine Machine Learning Surrogatmodelle – also vereinfachte Modelle, die komplexe Simulationen näherungsweise und deutlich schneller abbilden – lernen aus Simulationsdaten und erfassen die komplexe Abwurfdynamik statistisch. Simulation und Sensordaten intelligent verknüpfen Die Abwurfdynamik ist komplex, da viele Faktoren wie die Hubschraubergeschwindigkeit, Abwurfbehälteröffnung, Wind und Flammentemperatur Einfluss auf die Löschwirkung des Wassers haben. Diese komplexe Dynamik lässt sich mittels der Simulationssoftware MESHFREE abbilden: Die Software simuliert den Weg der Wassertröpfchen vom Abwurfbehälter bis zum Brand am Boden inklusive aller Umweltfaktoren. Die Grundlage für die Modellierung in der Simulation sind Daten, die von der Sensorplattform geliefert werden. So entsteht ein Digitaler Zwilling, d.h. eine virtuelle Kopie der Realität. Sensorik als Datenbasis: Die Plattform von CAURUS Technologies Die Datengrundlage für „Forest Shield“ bildet die von vom Fraunhofer ITWM Projektpartner CAURUS Technologies entwickelte Sensorplattform. Sie wird während des Flugs eingesetzt und erfasst georeferenzierte Bilddaten im sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Ein wesentlicher Vorteil besteht im einfachen Einsatz: Die Plattform wird lediglich zusammen mit dem Abwurfbehälter an den Hubschrauber gehängt, weitere Installationen sind nicht erforderlich. Sie ist so konzipiert, dass sie sich flexibel in unterschiedliche Trägersysteme integrieren lässt und ohne zusätzliche Besatzung betrieben werden kann. Sie liefert hochwertige Daten direkt aus dem Einsatzgeschehen, die eine notwendige Grundlage für die Modellierung und Auswertung schaffen. Simulation mit MESHFREE Ein zentraler Baustein von „Forest Shield“ ist zudem die Simulationssoftware MESHFREE, die das Fraunhofer ITWM im Projekt gezielt anwendet. Mit wirf das Verhalten von Löschmitteln unter realen Einsatzbedingungen physikalisch fundiert virtuell abgebildet. Im Gegensatz zu klassischen Verfahren arbeitet MESHFREE ohne festes Rechengitter und nutzt stattdessen Punktwolken, die sich dynamisch an die jeweiligen Strömungsprozesse anpassen. Dadurch lassen sich auch komplexe Wechselwirkungen, etwa zwischen Tropfen, Luftströmung und Umgebungseinflüssen, effizient und präzise simulieren. Die langjährige Erfahrung mit dieser Technologie, beispielsweise im Wassermanagement von Fahrzeugen, ermöglicht es, die Methode auf die Vegetationsbrandbekämpfung zu übertragen und für diesen neuen Anwendungsfall einzusetzen. Einsatzunterstützung durch Machine Learning im Feld Auf Basis der gewonnenen Sensor- und Simulationsdaten werden Machine Learning Modelle für den Einsatz im Feld entwickelt. Die kompakten Modelle lernen die Abwurfdynamik statistisch und ermöglichen schnelle Vorhersagen zur Wirksamkeit von Löschmittelabwürfen. Besonders wichtig ist die EchtzeitAnwendung: Einsatzkräfte erhalten direkt im Feld Rückmeldungen zu Abwürfen und können ihre Entscheidungen darauf stützen. Damit wirf über bestehende Ansätze hinaus gegangen, die häufig auf nachgelagerte Analysen oder vorberechnete Szenarien beschränkt sind. Durch die enge Verzahnung von Simulation und Machine Learning entsteht ein Cloud-Edge-System, das kontinuierlich dazulernt und seine Vorhersagen mit jeder neuen Datengrundlage weiter verbessert. Perspektive: Zusammenführung aller Interessenslagen bei der Brandbekämpfung „Forest Shield“ ist Teil der „Forest Fire Fighting Transfer Laboratory“ (FFFLab) Innovationscommunity, welche den Anspruch hat, alle beteiligten Parteien über die Feuerwehr hinaus zusammenzubringen, wie z.B. Forstämter und Naturschutzbünde. Hier laufen viele verschiedene Interessenslagen zusammen, sodass Brandbekämpfung als umfassendes Thema verstanden wird, welche diverse Ziele verfolgt. Diese Sicht spiegelt sich auch in dem Fraunhofer ITWM Projekt wider. Das Softwaresystem ist ein erster Schritt in Richtung eines Digitalen Zwillings, der viele Aspekte der Brandbekämpfung umfasst. So sollen in Zukunft alle Teile des Einsatzortes abgebildet werden, z.B. Fahrzeuge und Personen, um die Sicherheit von Einsatzpersonal sowie von betroffenen Personen zu verbessern, oder auch Baumbestände, um besonders brandgefährdete oder schützenswerte Zonen zu identifizieren. Das Ziel ist ein langfristig lernendes System, das sich kontinuierlich an neue Einsatzbedingungen anpasst. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in eine langfristige Roadmap einfließen, mit der zusätzliche Funktionen in der Community erschlossen und die datenbasierte Einsatzunterstützung zum Wohle aller Beteiligten kontinuierlich ausgebaut werden können. Auf der INTERSCHUTZ zu finden im Wildfire Camp auf dem Freigelände (Stand D90 / 32) Der Demonstrator zeigt, wie Sensordaten und Simulationen kombiniert werden, um Löschmittelabwürfe zu bewerten Foto: CAURUS Technologies Wasserabwürfe aus der Luft werden datenbasiert analysiert und bewertet Foto: CAURUS Technologies Fortsetzung von Seite 1 Innovationen

••• 5 ••• Hallenplan + Legende Vorbeugender Brandschutz International, neue Herausforderungen Angesichts wachsender Anforderungen an den Brandschutz ist auch die Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen der Aussteller gewachsen. Der vorbeugende Brandschutz muss sich ständig anpassen – an moderne Bauweisen, an neue Vorschriften, an größere und hoch komplexe Gebäude und an eine dichtere Bebauung, besonders in Metropolen. In Halle 12 und 13 stellen die Anbieter von Löschtechnik und Löschmitteln aus, ebenso wie Aussteller aus dem Bauwesen und technischem Brand- und Gebäudeschutz. Die Messe spricht hier gebündelt die Sachverständigen, Planer und Architekten als Experten des vorbeugenden Brandschutzes ebenso an wie die Feuerwehren. Denn für sie sind die Kenntnisse über vorbeugenden Brandschutz für ihre tägliche Arbeit unerlässlich. „Nirgendwo sonst treffen sie in solch großer Zahl aufeinander wie hier in Hannover: Einsatzkräfte als Anwender, Entscheider aus Kommunen, Forscher, Entwickler und Hersteller und das auf jeweils internationalem Level“, sagt INTERSCHUTZ-Projektleiter Thilo Horstmann, Deutsche Messe AG. Aktuell stehen vor allem digitale Technologien und nachhaltige Baustoffe im Fokus. Moderne Brandmeldeanlagen arbeiten zunehmend vernetzt und intelligent. So erkennen beispielsweise Sensoren Rauch, Hitze oder Gase früher und melden Gefahren automatisch an Leitstellen oder Gebäudemanagementsysteme. Zahlreiche namhafte Organisationen und Unternehmen sind wieder vertreten. Beispielsweise die Firma Bavaria, eines der ältesten und erfahrensten Brandschutzunternehmen in Deutschland. Aus Italien kommt die Anaf Group – sie entwickelt, fertigt und liefert innovative Technologien, hochmoderne Produkte und Dienstleistungen für den Brandschutz. Aus UK haben sich u. a. Johnson Controls mit einem umfangreichen Lösungsportfolio für den Bereich Brandschutz und Sicherheit sowie Clarke angesagt. Messewelten 2 Gut Kronsberg Emmy-Noether-Allee Hermesallee Expo-Allee Hildesheimer Straße Karlsruher Straße Münchner Straße Augsburger Straße Ulmer Straße Stuttgarter Straße Messe Ost Messe Nord Kronsbergstraße Lissaboner Allee Weltausstellungsallee Messeschnellweg Hannover Messe / Laatzen Skywalk Expo-Plaza Straße der Nationen 21 24 25 27 26 22 20 19 23 18 13 12 Münchener Halle CC P 35 P36 P 34 P 33 P 32 3 4 5 6 7 8 9 17 16 15 14 11 FG FG VG FG FG FG FG IC PRESS SÜD 1 WEST 1 NORD 1 WEST 2  Hallen | Halls 12, 13, 27, Open-air site Feuerwehr | Fire Fighting  Halle | Hall 13 Vorbeugender Brandschutz | Fire Prevention  Halle | Hall 26, Open-air site Rettungswesen | Rescue Services  Hallen | Halls 14, 15, 16 Schutzausrüstung | Protective Equipment  Halle | Hall 17, Open-air site Bevölkerungsschutz | Civil Protection  Hallen | Halls 16, 17 Kommunikations- und Leitstellentechnik | Communications & Control Center Solutions  Hallen | Halls 19, 20, CC Kongresse, Fortbildungen, Seminare | Congresses, Advanced Training, Seminars Produktbereiche der INTERSCHUTZ 2026 | Main offerings of INTERSCHUTZ 2026 Vorbeugender Brandschutz @ INTERSCHUTZ Foto: Deutsche Messe

••• 6 ••• Innovationen The control center of tomorrow Innovative solutions with AI – but people remain at the center Integrated control centers for fire services, emergency medical services, and civil protection are facing increasingly complex tasks that go far beyond the traditional dispatching of emergency responders. At INTERSCHUTZ 2026, it becomes clear how control centers are evolving both technologically and organizationally. “Communication and control center technology is therefore one of the key focus areas of the world’s leading trade fair,” says Thilo Horstmann, Head of INTERSCHUTZat Deutsche Messe AG. “A major aspect here is the integration of artificial intelligence (AI). Modern control centers must assess large volumes of information in real time, coordinate different stakeholders, and at the same time deal with technical disruptions, staff shortages, and rising public expectations.” At the Smart Public Safety Hub in Hall 16, innovative partners from the public sector demonstrate, using intelligent systems and state-of-the-art technologies, how a shared situational picture can be created within five minutes. In emergency situations, responders must be able to act quickly and prudently while being supplied with all relevant information simultaneously. Today, this is only possible if the digital interconnection of emergency responders functions reliably and digital tools are available. Companies such as Eurocommand and Esri are exemplary in this regard. Control centers are already increasingly using AI-supported assistance systems, as confirmed by the Fachverband Leitstellen e. V., which will present its work at INTERSCHUTZ in Hall 16. In the future, such assistance systems will support dispatchers, for example, in supplementing standardized emergency call interrogation, detecting critical keywords in emergency calls, assessing incident situations, or prioritizing dispatch codes. Despite all technological advancements, experts emphasize that people will remain at the center in the future – an aspect that INTERSCHUTZ also aims to convey. Future technologies are intended to support dispatchers, not replace them. Ergonomic workstations, intelligent user interfaces, and digital assistance systems help reduce stress and improve decision-making quality, stakeholders emphasize. “The traditional emergency phone call is being complemented by new communication channels,” explains Marc Gistrichovsky, Chairman of the Fachverband Leitstellen. “Through what is known as ‘Next Generation 112,’ photos, videos, or text messages will in future need to be transmitted to the control center in real time. This allows emergency responders to gain a better situational overview even before arrival. This is complemented by automatic location transmission and, in the future, by data from vehicles, wearables, or medical devices.” Control centers are part of critical infrastructure. Experts are therefore also paying close attention to exhibitors’ current solutions for scenarios such as power outages, cyberattacks, or major incident situations. “Redundant systems, secure cloud solutions, backup power supplies, robust information security management, and autonomous communication channels ensure that control centers remain operational even in exceptional situations,” emphasizes Marc Gistrichovsky. Premiere of FEU leadership conference at INTERSCHUTZ 2026 With the first FEU Leadership Conference during INTERSCHUTZ 2026 in Hanover, the Federation of European Fire Officers aims to bring together European fire chiefs in a premiere conference format on 3 and 4 June 2026. According to the organisation, more than 300 leaders from fire and civil protection agencies across Europe, as well as from international partner countries, are expected to attend. Like INTERSCHUTZ itself, the event will be held under the theme “Safeguarding Tomorrow” and aims to create a leading European strategic platform for those shaping the future of European fire services and civil protection. In light of a convergence of pressures – including hybrid threats, geopolitical instability, digital vulnerabilities, extreme climate events, and rising expectations from citizens – the need for clear-headed, future-oriented leadership has never been greater. Over the two conference days, the FEU will bring together senior representatives from the European Commission, NATO, national fire and civil protection agencies, and international fire service leaders from the United States, Australia, Singapore, and other partner countries to explore how European emergency services must evolve to remain capable, resilient, and strategically aligned in an increasingly disruptive world. Control center of tomorrow at INTERSCHUTZ 2026 Foto: Deutsche Messe Höhenretter Pavillon Die Fachgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen – kurz SRHT – der Feuerwehr Hannover blickt 2026 auf 25 Jahre anspruchsvolle und professionelle Einsatzgeschichte zurück. Auf der INTERSCHUTZ lädt die Fachgruppe alle Interessierten ein, moderne Technik, innovative Rettungsverfahren und das besondere Teamwork der Höhenretter hautnah mitzuerleben. Ein besonderes Highlight: Der nationale Leistungsvergleich der Höhenrettungsgruppen im Rahmen der INTERSCHUTZ 2026. Hier messen sich Teams aus ganz Deutschland in realitätsnahen Szenarien – unter Zeitdruck, aber präzise und kraftvoll. Die Besucher können den Wettbewerb live verfolgen und erleben, wie Höchstleitungen in luftiger Höhe entstehen. Freigelände, Pavillon 34 Brandschutztechnik Müller GmbH www.müller112.com Halle: 13 • Stand: A64 Brigade Electronics (EU) B.V. www.brigade- electronics.com Halle: 27 • Stand: D47 Industrieelektronik PÖLZ GmbH www.poelz.at Halle: 27 • Stand: J66 Mayday Scandinavian International AB www.mayday- hansa-board.com Halle: 26 • Stand: C05 TSF Sales & Services GmbH www.tsf-gmbh.com Halle: 13 • Stand: D10 Freigelände • Stand: S25 TwinSaw Rettungstechnik GmbH & Co KG www.twinsaw.de Freigelände • Stand: S21 X-Cen-Tek GmbH & Co. KG www.pax-bags.com Halle: 26 • Stand: G11 Freigelände • Stand: M90 Messetelegramm Anzeige AI shall be integrated to help the people in charge Foto: Pixabay

••• 8 ••• Innovationen Startup-Area In the Startup Area at INTERSCHUTZ, visionary founders from around the world meet industry professionals, decision-makers, and innovators. Experience an inspiring selection of national and international start-ups that are tackling todays and tomorrow’s challenges with cutting-edge technologies, creative approaches, and bold ideas. Explore solutions that could soon transform the daily work of emergency services and organizations. Hall 16, Stand F34 Vom Roten Hahn zur Weltleitmesse Seit mehr als 70 Jahren schreibt die INTERSCHUTZ Erfolgsgeschichte. Sie begann als reine Feuerwehrmesse unter dem Namen „Der Rote Hahn“ und wurde zur Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. In diesem Jahr bringt sie unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“ (die Zukunft schützen) mehr als 1.600 internationale Unternehmen aus 53 Ländern auf mehr als 114.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zusammen. Sie ist damit die unangefochtene Nummer eins ihrer Branche. New safety Standards PPE Innovations at INTERSCHUTZ operations –the trends signal a technological turning point. “Our key theme ‘Safeguarding tomorrow’ also applies to the working conditions of emergency responders,” says Thilo Horstmann, Head of INTERSCHUTZ at Deutsche Messe AG. “Effective protection of the public is only possible if the rescuers themselves are optimally protected.” This involves new textile technologies that can withstand not only extreme heat. Smart sensor systems integrated into equipment are no longer a distant vision. “One of many aspects is climate change,” Horstmann adds. “As operations – such as those involving vegetation fires – become more complex and longer in duration, a key focus is on lighter, more flexible materials that minimize the physical strain on responders.” PPE from head to toe – from helmets and protective suits to boots: “At INTERSCHUTZ, more than 1,600 exhibitors will present innovations for a wide range of scenarios. PPE is evolving significantly across the industry, particularly in terms of ergonomics, modularity, and connectivity,” confirms Nicolai Gäding, Application Specialist for heavy respiratory protection and public safety at Dräger. “Modern PPE must be both ergonomic and adaptable to meet diverse operational scenarios, often involving longer deployment times and extreme heat.” The expert sees growing demand for system-compatible PPE solutions that integrate protection, communication, and digital functions. “We are developing system solutions that work seamlessly together and can be flexibly adapted to different operational requirements,” says Gäding. Connected systems provide real-time information – ideally directly within the responder’s field of vision. “This enhances situational awareness and enables faster, more informed decisions in dynamic hazard situations,” he emphasizes. There are also numerous challenges in the development of new firefighting helmets. In addition to ergonomics and protective performance, design and system integration must be considered. More will be showcased at INTERSCHUTZ, according to Dräger. In the past, firefighting protective suits were more uniform than true PPE. “What was worn as operational clothing up until the mid-1990s is worlds apart from what we know today,” emphasizes Christian Pannier, Product Manager at LHD Group, one of the leading manufacturers of protective and clothing solutions. “The introduction of the European standard EN 469 for firefighting protective clothing in 1995 was the breakthrough for modern protective gear as we know it today.” Today’s protective clothing is far more functional than it was just a few years ago. As an example, he cites firefighting jackets, which typically had four pockets 20 years ago. “Today, six or seven are not uncommon,” says Pannier. Customers often have requirements that go beyond the protection defined by the standard, as industry experience shows. The trend is also moving toward “stylish and individual.” Personalized back prints with the name of the municipality are now considered standard. “Some fire departments even go as far as having their own protective suits developed instead of purchasing off-the-shelf products,” adds the production manager. Nevertheless, the classic firefighting protective suit in accordance with DIN EN 469 remains the most widely used. Regardless of standards, individuality in terms of fit and fastening is also in demand for footwear, says Julia Simon from Haix. The company is once again promising surprises at this year’s INTERSCHUTZ. Two new boots are set to be eye-catching highlights. Just last year, Haix drew attention with the world’s first boot made from Extraguard material, combining the protective advantages of robust outer material with extremely low weight and ease of care. At Arclin (formerly DuPont’s aramid division), Nomex® Xtreme Performance solutions will take center stage in the PPE segment at INTERSCHUTZ. Nomex and Kevlar both belong to the group of aramid fibers and have played a key role in firefighting protective clothing for decades. Nomex is highly heat-resistant and flame-retardant. It chars instead of melting, thereby protecting against direct heat exposure. Kevlar is extremely tearresistant and cut-resistant, providing mechanical stability against abrasion or sharp edges. The combination of these innovative fibers offers proven protection, durability, and wearer comfort on the inside. At the outdoor exhibition area, Arclin will demonstrate the resilience of these materials using the Thermo-Man. This life-sized, instrumented dummy is equipped with various heat sensors and exposed to real flames in a so-called flash fire simulation. During the intense fire, the sensors measure how much heat penetrates the protective clothing. A model then calculates predicted burns (area, degree, body regions). The results make it possible to assess how well different protective suits actually perform. Schutzausrüstung @ INTERSCHUTZ Foto: Deutsche Messe / Rainer Jensen Continued from Page 1 Impressum MESSEJOURNAL DIE MESSE INTERSCHUTZ 2026 Verlag: EXXPO.DIE MESSE Publishing & Promotion GmbH Bessemerstraße 51 12103 Berlin (Tempelhof) HRB 33518, Amtsgericht Stendal UStId DE365739530 Geschäftsführer: Hans-Peter Stork Telefon: +49 30 75 43 59 47 E-Mail: verwaltung@die-messe.de Internet: www.die-messe.de www.exxpo.com Verantwortlich für den Inhalt: Norbert Funke

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