Messe 2013 Stadt 00.00.-00.00.2013 xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx xxx Weltweiter Impulsgeber für Packmittel und Packstoffe, Verpackungsmaschinen und die verwandte Prozesstechnik interpack 2026 Düsseldorf 7. bis 13. Mai 2026 Aus dem Inhalt: Branchennews Gebündelte Lösungen Die Süß- und Backwaren- industrie wächst und steht gleichzeitig unter hohem Transformationsdruck | Seite 7 Schluss mit Luftnummern Mit CASTN den tatsächlichen Volumennutzungsgrad von Versandkartons ermitteln und Kosten sparen | Seite 4 Messestadt Düsseldorf Die Messemetropole glänzt mit köstlichen GastronomieHighlights | Seite 11 ePaper Lesen Sie digital www.exxpo.com/epaper/ interpack-2026 Demonstratoranlage Foto: Fraunhofer IVV Women in Packaging Strong voices from all over the world With an inspiring keynote from Tetra Pak to kick things off, a high-calibre panel discussion and interactive networking sessions, Women in Packaging is entering its next round at interpack 2026 – and is more powerful, connected and inspiring than ever before. With “Women in Packaging”, interpack 2026 is once again sending a strong signal for female empowerment, diversity and the Read more on page 6 interpack unites strong women Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht. Da Kunststoffverpackungen einen großen Anteil des Plastikmüllaufkommen ausmachen, steigt die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungsmöglichkeiten. Ein Material, das sich als nachhaltige Alternative zu Kunststoff immer größerer Beliebtheit erfreut, Ohne Klebstoffe verschließen Papierverpackungen besser recyceln Fortsetzung auf Seite 2 Anzeige Das Messeportal Messetermine mit Daten und Fakten Internationale Messenews Innovationen aus allen Branchen
••• 2 ••• Innovationen Ohne Klebstoffe verschließen Papierverpackungen besser recyceln ist Papier. Das Problem: Für das Verschließen von Papierverpackungen ist der Zusatz von Fremdstoffen wie Klebstoff oder Kunststoff erforderlich. Diese Zusatzstoffe verunreinigen das Papier, erschweren den Recyclingprozess, mindern die Qualität des Recyclingmaterials und stellen damit eine erhebliche Herausforderung im sonst etablierten und effizienten Recyclingprozess von Papier dar. Im Projekt PAPURE verfolgen die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP, für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU das Ziel, das Verschließen von Papierverpackungen ohne den Einsatz jeglicher Fremdstoffe zu realisieren, um die Recyclingfähigkeit zu verbessern. Die Institute bündeln ihre Expertise für die Entwicklung eines Fügeprozesses, der die Modifikation des Papiers durch Laservorbehandlung vorsieht, sodass es sich im Nachgang mittels eines Heißsiegelverfahrens direkt fügen lässt. Im Fokus des Vorhabens stehen die Analyse von verschiedenen Papieren sowie Materialcharakterisierung (Fraunhofer IAP), die laserbasierte Oberflächenmodifikation (Fraunhofer IWS), die Entwicklung eines innovativen Fügesystems (Fraunhofer IVV) und die Etablierung eines industrienahen Demonstrators (Fraunhofer IWU). Am Fraunhofer IWU in Dresden entsteht eine Fertigungsanlage im Labormaßstab, die den Prozess für die Herstellung eines typischen Verpackungsmittels abbildet. Papierzusammensetzung beeinflusst die Hafteigenschaften Im ersten Schritt charakterisieren Forschende des Fraunhofer IAP beschichtete und unbeschichtete Papiere für Verpackungsanwendungen sowie Druckerpapiere und Pappe, um festzustellen, ob sie sich für das Fügen ohne weiteren Fremdstoffauftrag eignen. Rund drei Dutzend Papiersorten stehen zur Auswahl. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, die Hemicellulose-, Cellulose- und Ligninanteile der Papiere zu identifizieren, da diese die Klebeeigenschaften der Materialien sowie die Menge und Zusammensetzung der entstehenden Spaltprodukte (Reaktionsprodukte der Laservorbehandlung) maßgeblich beeinflussen. Mithilfe analytischer Methoden wie der Rasterelektronenmikroskopie (REM), der High Performance Anionen Exchange Chromatographie HPAE oder der Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS) werden die chemische Zusammensetzung und die Morphologie der unterschiedlichen Papiere vor der Laserbehandlung sowie die Reaktionsprodukte danach untersucht. Dr. Robert Protz, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP: „Ein zu hoher Anteil an anorganischen Verbindungen wie Talkum und Calciumcarbonat wirkt sich negativ auf die Klebeeigenschaften und die Haftfestigkeit der Fügenähte aus. Darüber hinaus kann man festhalten, dass sich dickere Papiere eher für ein bindemittelfreies Fügeverfahren eignen.“Die Forschenden konnten zeigen, dass für den Fügeprozess am Markt verfügbare Standardpapiere verwendet werden können, die dicker sind und beispielsweise für die Produktion von Einweg-Pappbechern und anderen Lebensmittelverpackungen genutzt werden. Papier mit CO-Laser funktionalisieren Im nächsten Schritt bestrahlen Forschende des Fraunhofer IWS die Oberfläche des Papiers mit einem Kohlenstoffmonoxid-Laser (COLaser), wobei das Papier schlagartig erwärmt und die Papierhauptbestandteile Lignin, Hemicellulose und Cellulose kontrolliert in kurzkettige Verbindungen umgewandelt werden. Erst dieser neuartige Prozessschritt ermöglicht das klebstofffreie Fügen des Papiers. Nach der Bestrahlung verbleiben aufschmelzbare Spaltprodukte auf der Papieroberfläche, die sich anschließend mittels Druck und Wärme im Heißsiegelverfahren stoffrein fügen lassen. „Durch die Bestrahlung des Papiers mit einem CO-Laser erzeugen wir wieder aufschmelzbare, zuckerartige Reaktionsprodukte, die wir anstelle der sonst benötigten Kunst- oder Klebstoffe zum Fügen des Papiers mit dem Heißsiegelverfahren nutzen. Wir erzeugen also quasi unseren eigenen Klebstoff in Form der Spaltprodukte“, sagt Volker Franke, Gruppenleiter Laser-Mikrobearbeitung am Fraunhofer IWS in Dresden. „Mit dem Heißsiegelverfahren, einem etablierten Wärmekontaktverfahren, ist es nach der Laservorbehandlung gelungen, zwei Papierlagen durch Hitze und Druck zu verpressen und stoffschlüssig miteinander zu verbinden.“ Qualität der Fügestelle wird durch die Nahtfestigkeit definiert Das erforderliche Fügesystem zur Verarbeitung der laserbehandelten Papiere mit auf-schmelzbaren Spaltprodukten entwickeln die Projektpartner am Fraunhofer IVV. Dafür beziehen die Forschenden den Einfluss der Materialeigenschaften, Laserparameter sowie der Eigenschaften der aufschmelzbaren Reaktionsprodukte auf die Haftfestigkeit ein, die bereits von den Teams am Fraunhofer IAP und am Fraunhofer IWS erhoben wurden. Sie testen darüber hinaus, inwieweit sich die Nahtfestigkeit und Dichtigkeit durch geeignete Fügeparameter und Werkzeuggeometrien verbessern lässt und übertragen die Ergebnisse auf eine Verpackungslösung mit dem Ziel, marktgerechte Fügenahteigenschaften zu erzielen. „Die Nahtfestigkeit bestimmt, wie schwierig es ist, eine Verpackung aufzureißen bzw. zu öffnen“, erläutert Fabian Kayatz, Wissenschaftler und Projektkoordinator am Fraunhofer IVV in Dresden. „Durch Messungen der mechanischen Festigkeit in unterschiedlichen Belastungsarten (Schertest, T-Peel-Test) können wir den Einfluss von Laser- und Fügeparametern auf die Haftfestigkeit der Nähte zeigen. Entscheidende Fügeparameter sind die Siegeldauer, die Siegeltemperatur, der Siegeldruck und die Werkzeuggeometrie. Auch die Faserrichtung spielt eine Rolle, also die Position des Materials zum Siegelwerkzeug.“„Grundsätzlich streben wir eine Nahtfestigkeit an, die höher ist als die Spaltfestigkeit der Papierlagen. Bei den Schertests erzielen wir bereits gute Fügeverbindungen«, ergänzt Prof. Marek Hauptmann, Leiter des Verbundprojekts. „Mit einer nur zwei Zentimeter langen und drei Zentimeter breiten Verbindung kann man problemlos 20 Kilogramm anheben. Klebstofffreies Fügeverfahren in bestehende Produktionsprozesse integrierbar Am Fraunhofer IWU in Dresden entsteht derzeit eine modulare papierverarbeitende Fertigungsanlage im Labormaßstab, die den Prozess für die Herstellung eines flachen Vierrandbeutels – als typisches Verpackungsmittel – in einem Rolle-zuRolle-Verfahren abbildet. Kern der Arbeiten ist die Entwicklung und Integration eines Laser- und eines Siegelmoduls in den etwa sechs Meter langen, ein Meter tiefen und zwei Meter hohen industrienahen Demonstrator. Auf der Grundlage industriell erprobter Sensoren (u.a. Bild- und Feuchtesensoren) und eines digitalen Zwillings mit trainiertem Datenmodell wird der klebstofffreie Fügeprozess angepasst. Die Oberfläche der kontinuierlich durch die Anlage laufenden Papierbahn wird zunächst mit dem CO-Laser bestrahlt, wobei die bereits erwähnten Spaltprodukte entstehen. Im Anschluss wird eine zweite Papierbahn zugeführt, mit einem kombinierten Siegel- und Stanzwerkzeug im Heißsiegelverfahren mit vier Nähten gefügt und zu einer Beutelgeometrie ausgestanzt. Durch die Erwärmung im Fügeprozess werden die erzeugten Spaltprodukte wirksam und führen zu einer Verbindung der beiden Papierbahnen. Eine in der Anlage als Qualitätskontrolle verbaute Siegelnahtmessung soll künftig in Echtzeit Änderungen der Siegelnahtqualität erfassen, um so Laser- und Fügeparameter schnell nachjustieren zu können. Dr. Christer-Clifford Schenke, Wissenschaftler am Fraunhofer IWU: „Unser Ziel ist es, zum Projektende im September 2026 auf der Laboranlage zehn Verpackungen pro Minute zu produzieren.“ Präsentation auf der Interpack 2026 Der praxisnahe, modulare Demonstrator zeigt, dass sich das Verfahren künftig in bestehende Produktionsprozesse integrieren lässt. Sowohl das Lasermodul als auch das Fügewerkzeug lassen sich separat in der Fertigung nutzen. Das macht das Verfahren besonders attraktiv für Verpackungsmaschinenhersteller, Packmittelproduzenten und Abpacker. Die Integration der PAPURE-Technologie erlaubt es Unternehmen dieser Branche, sich als Vorreiter im Bereich „Green Packaging“ zu positionieren. Gemeinsam mit interessierten Unternehmen aus der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie sowie mit Papierherstellern und Maschinenbauern streben die Projektpartner an, die Anlage für die Großserienproduktion weiterzuentwickeln. Das Anwendungspotenzial der Technologie und die Funktionsweise der Anlage werden die Fraunhofer-Forscher auf der Messe im Rahmen der Technologie-Lounge des Verbandes Deutscher Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) in Düsseldorf (Halle 4, Stand C54) präsentieren. Papierhaspel nach dem Siegelmodul. Gut zu sehen sind die Ausschnitte der Vierrandbeutel Foto: Fraunhofer IVV Fortsetzung von Seite 1
••• 3 ••• Innovationen Start-ups auf der interpack Jedes Jahr bereichern junge Unternehmen die Welt der Verarbeitungs- und Verpackungsindustrie. 22 von ihnen präsentieren sich auf der diesjährigen interpack in der Start-up Zone. Im Vergleich zur Vorveranstaltung hat sich die Fläche mehr als verdoppelt. Von Nachhaltigkeit über Digitalisierung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen: 22 Start-ups aus acht Ländern präsentieren auf der interpack in der Halle 7a ihre Lösungen für die Processing- und Packaging-Industrie und decken damit zentrale Transformationsfelder der Branche ab. Vertreten sind Start-ups aus Deutschland, Schweden, Indien, Portugal, Südkorea, Österreich, Estland und Großbritannien. Ihre Angebote reichen von biobasierten und recyclingfähigen Materialien über Mehrwegsysteme und HealthCare-Versandverpackungen bis hin zu Softwareplattformen für ESG-Reporting, PPWR-Compliance, Serialisierung und KI-gestütztes Operations-Management. Auch neue Ansätze in der Prozesstechnik sind vertreten, etwa in der Mischtechnologie oder bei intelligenten Plattformlösungen für Verpackungsprozesse. 2.800 Aussteller aus 67 Ländern sind präsent Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann Ganzheitliche Technologien Nachhaltige Verarbeitungsprozesse und innovative Verpackungskonzepte Wie die Verpackungsindustrie die aktuell anstehenden, tiefgreifenden Umbrüche und hochkomplexen Herausforderungen erfolgreich meistern kann, zeigt das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV auf der interpack am Stand des VDMA in Halle 4, Stand C54. Präsentiert werden Verpackungslösungen, die geforderte Rezyklatquoten erreichen und Technologien, mit denen sich neue Verpackungen sicher, nachhaltig und effizient gestalten lassen. Die Entwicklungen des Fraunhofer IVV ermöglichen den Einsatz innovativer, nachhaltiger Materialien, den Umgang mit veränderten Verarbeitungseigenschaften und die Anpassung bestehender Maschinen und Anlagen. Zur nachhaltigen Sicherung der Expertise im Unternehmen stellt das Fraunhofer IVV ein digitales Wissensmanagementsystem vor, das auch bei Fachkräftemangel zu einem reibungslosen Prozessablauf beiträgt, sowie digitale Lösungen für effiziente Prozesse und Strategien zur Erleichterung der Datenführung im Materiallebenszyklus. „Mit unserem interdisziplinären Know-how – vom Maschinenbau über Materialwissenschaften, Digitalisierung und Automatisierung bis hin zur Ingenieurpsychologie – begleiten wir die Verpackungsindustrie bei der Transformation zu geschlossenen Wertstoffkreisläufen“, freut sich Prof. Dr.-Ing. habil. Marek Hauptmann. Er leitet am Fraunhofer IVV die Abteilung Verpackungs- und Verarbeitungstechnologien und präsentiert auf der interpack mit seinem Team Innovationen für alle Prozessstufen – vom sicheren Material über die Anwendung und Strategien für die Datenführung im Materiallebenszyklus. Technologien im Stoffstrom Rezyklatmaterialien Zum zuverlässigen und effizienten Siegeln von Monofolien hat das Fraunhofer IVV die patentierte innovative Technologie „HIS“ entwickelt. Im Vergleich zu herkömmlichen Wärmekontaktverfahren spart diese Methode 95 % Energie und ist flexibel einsetzbar – etwa bei anspruchsvollen Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsprozessen, temperatursensitiven Produkten oder bei stark limitierten Prozessfenstern. Um die geforderten Rezyklatquoten zu erreichen, ist bei variierenden Rezyklatgehalten und -qualitäten eine belastbare Bewertung der Verarbeitbarkeit der Materialien entscheidend. Die flexible Entwicklungs- und Testanlage „MoTiV“ des Fraunhofer IVV ermöglicht die Analyse von Materialeigenschaften, gezielte Tests von Prozessparametern und Werkzeugen sowie die Realisierung von Prototypen ab Stückzahl 1. Die Ergebnisse lassen sich durch eine datengestützte Überführung in konkrete Maschineneinstellungen direkt für die Produktion nutzen. Die tiefziehfähigen Barrierelacke des Fraunhofer IVV vereinen Pro Die flexible Entwicklungs- und Modellanlage „MoTiV“ ermöglicht die Verarbeitung neuer Rezyklatmaterialien und Prototyping ab Stückzahl 1 Foto: Fraunhofer IVV Fortsetzung auf Seite 8
••• 4 ••• Branchennews Schluss mit Luftnummern CASTN optimiert Versandkartons Luft ist leicht, kostet Versandunternehmen aber täglich bares Geld. Unbemerkt füllt sie Millionen Kartons, erhöht Materialverbrauch, Transportvolumen und Emissionen. Mit der Kartonset-Optimierung CASTN stellt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML nun eine marktreife Software vor, die diese Effizienzprobleme gezielt angeht. CASTN (kurz für Carton Set Optimization) macht transparent, was bisher selten greifbar ist: den tatsächlichen Volumennutzungsgrad von Versandkartons. In vielen Unternehmen liegt er deutlich unter dem, was regulatorisch und ökonomisch sinnvoll wäre. Mit Blick auf die europäische Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), die künftig eine Mindestvolumennutzung von 50 Prozent vorsieht, wird diese Transparenz zu einem strategischen Faktor. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, verfolgt CASTN das Ziel, das Leerraumvolumen im Versand signifikant zu reduzieren und damit gleichzeitig Kosten zu senken. Die Software ermöglicht es Unternehmen zunächst, den eigenen Volumennutzungsgrad zu analysieren. Darauf aufbauend unterstützt die Software bei der Erstellung eines optimierten Standardkartonsets, das auf die individuelle Artikel- und Auftragsstruktur abgestimmt ist. Ein zentrales Merkmal ist der datenbasierte Ansatz: Ein integrierter Datencheck prüft die Qualität der verwendeten Artikel-, Auftrags- und Kartondaten. „Die Optimierung ist immer nur so gut wie die Daten, auf denen sie basiert“, betont Lukas Lehmann, Projektleiter am Fraunhofer IML. „CASTN unterstützt Unternehmen deshalb auch dabei, die eigene Datenbasis zu bewerten und Schwachstellen zu identifizieren – ein Mehrwert, der in der Praxis oft unterschätzt wird.“ Ein wesentlicher Anwendungsfall von CASTN liegt in der Vorbereitung auf die PPWR. CASTN schafft hier Transparenz und zeigt konkrete Optimierungsmöglichkeiten auf. „Viel spannender ist doch die Frage, was Unternehmen tun, wenn sie die geforderten 50 Prozent nicht erreichen – und genau darauf gibt CASTN die Antwort“, so Lehmann. Die beteiligten Forschenden haben die Software praxisnah und im Austausch mit Partnern aus Industrie und Handel entwickelt, darunter Hellmann Worldwide Logistics und die NORDWEST Handel AG. Mit dem Abschluss der Entwicklungsphase steht CASTN ab sofort als marktreife Lösung zur Verfügung. Unternehmen können die Software weiterhin im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit dem Fraunhofer IML nutzen, aber erstmals auch eigenständig einsetzen. Zudem besteht die Möglichkeit, CASTN über Unternehmen zu beziehen, die die Software als Drittanbieter in ihr bestehendes Leistungsportfolio für ihre Kunden integrieren. Mit der Markteinführung von CASTN zeigt das Fraunhofer IML, dass Effizienz, Regulatorik und Nachhaltigkeit nicht automatisch Gegensätze sind. Im Gegenteil: Weniger Leerraum bedeutet weniger Material, weniger Transporte, weniger Emissionen – und zugleich geringere Kosten. Zu viel Luft kostet Unternehmen bares Geld Foto: Vinzenz Neugebauer – Fraunhofer IML Anzeige Agriflex Ingredients Cooling System Controlling the temperature of the dough is essential for producing consistent, high-quality products. Stable parameters reduce processing time and costs. Agriflex’s patented cooling technology can lower and control the temperature of dough and ingredients by up to 30°C, guaranteeing consistent, homogeneous results through automatic self-regulation. The system consists of two units: a dehumidification (A) module and a cylindrical cooling unit (B). A - Pressurised air passes through a heat exchanger connected to a refrigerant circuit, creating cooled air at 2–3°C. The main ingredient is then soaked and sifted from the storage area and transported via vacuum/pressurised pre-cooled air into the cylindrical cooling unit. B - The raw material flows through a spiral stainless steel pipe immersed in cooling liquid. Probes and sensors regulate all parameters, stabilising the temperature before dosing into mixers. Key Advantages 1. No mixing with ice A closed circuit design prevents contact with cooling elements, ensuring full recipe compliance and hygiene. 2. No thermal stress Constant, controlled temperatures protect flour integrity and dough quality. 3. Simplicity & efficiency Low energy consumption and intuitive operation eliminate the need for specialised labour. The cooling and dehumidification system can be customised and integrated with dosing, storage and fermentation solutions. Energy Efficient by Design Agriflex systems reduce consumption through: • High efficiency motors • Inverters for optimal motor con trol • Precision calibration in pneumatic flour transport • Optimised no load motor starts • Alerts for early detection of sub optimal conditions This reduces waste, prevents non compliant products and lowers production costs. Systems include redundant controls and automated functions to stabilise process variables. A Step Ahead in Dough Cooling Agriflex only cools raw materials at the moment of use, rather than during storage, thus avoiding the need for continuous refrigeration and related costs. Unlike the lamellar air cooling system used by competitors, Agriflex‘s fluid-based system delivers higher efficiency, better yield and significant economies of scale. Customer Success One customer reported major benefits after adopting the system: • Elimination of ice use (previously up to 10,000 kg/week in summer) • Constant flour temperature at 12°C • Lower operating, handling and cleaning costs • Improved dough quality and consistency • Reduced workload at mixing stations and increased hourly output • Removal of approx. 70,000 boxes and packaging materials annually Innovation and efficiency allow customers to maintain a competitive edge, reduce environmental impact and scale production while improving product quality. About Agriflex Agriflex designs, manufactures and installs systems for storing, transporting, dosing and automating raw materials for the food, pet food, plastics and non food industries. Founded in 1975 in Forlì, Agriflex operates across 12,000 sqm in two Italian hubs: Forlì – Headquarters, production, assembly, plant engineering and warehouse Ferrara: Project Management and Sales Teams for the Food Ingredients, Plastics, and Polymers Divisions. Riva del Po (Ferrara) – Specialised steel component manufacturing A strong international network and participation in major trade fairs support the company’s global presence. Our Method Agriflex manages projects from concept to after sales through: • Analysis – Understanding customer needs and defining tailored solutions • Solutions – Project development, coordination and responsive support • Production – High quality manufacturing aligned with safety standards All equipment complies with ATEX, CE2023/06 and CE1935/04 regulations for explosive atmospheres and food contact. Applications Agriflex systems manage ingredients in powder, liquid, fat and granular form across many sectors: Bakery & Snacks – Biscuits, wafers, bread, leavened goods, pastries, savoury snacks, fried items, pizzas. Pasta & Grains – Fresh/dry pasta, cous cous, rice, grains, brisée, puff and filo pastry. Confectionery – Cakes, chocolates, ice creams, glazes, candies, chewing gum. Creams & Liquid Mixes – Jams, spreads, pancake/muffin mixes. Premixes & Functional – Flours, cake mixes, additives, gluten free, sugar free, protein products. Beverages – Soft drinks, energy drinks, colonial powders, soluble drinks, alcohol. Feed & Pet Food – Feed, kibble, biscuits. Non Food – Polymers, powders and liquids for pharma, nutraceuticals and cosmetics. EXPERIENCE THE COOLING SYSTEM AT THE AGRIFLEX AUTOMATION DOME Interpack | 7–13 May 2026 Messe Düsseldorf | Hall 3 – Booth 3C92
••• 5 ••• Hallenplan + Legende FACHPACK 2027 European trade fair for packaging, technology and processing In Europe, FACHPACK is a central meeting place for the packaging industry and its users. The event has been held in Nuremberg for over 40 years. The packaging trade fair provides a compact yet comprehensive insight into all relevant topics in the packaging industry. These include solutions for product packaging for industrial and consumer goods, packaging aids and packaging materials, as well as for packaging production, packaging technology, logistics, packaging systems and packaging printing. The main theme for 2027, ‘Transition in Packaging’, highlights the profound changes taking place in the industry. Digitalisation, EU regulations, material innovations and sustainability are calling for new ways of thinking in processes and business models. The trade fair sees itself as a guide in this phase of transformation, connecting stakeholders and presenting concrete solutions for a sustainable packaging industry. The packaging industry and its users will come together from September 21 - 23, 2027. Over 40 years of FACHPACK Foto: NürnbergMesse / Thomas Geiger Messewelten Löbbecke Museum + Aquazoo B t shcsubkce r e ßa Sto kc mu erKr i c tsh r eßa AmHani znaD ig re tSraß e B8 K res ia ws reh tre rtS eßa e ttoR dram rtS re e ßa Restaurant Café CCD.Ost Congress Center Düsseldorf 4 m05 Th s iwe es nweg CCD.Pavillon Nordpark 722 896 897 722 722 City 722 Freiligrathplatz 1 9 da tsnenn I 4 t mk Werkstatt Workshop Magazin Storeroom Messe-Einfahrt/Tor 1 Fair entrance/Gate 1 Zoll, Spediteure Customs, Forwarders nnI datsne mk 4 t C 4yti mk f n3 r Ful ghae mk Ari po t k 3 m iC mk4yt Polizei, Fundbüro Police, Lost property office 79 Duisburg Logistikzentrum Logistics Center 78 U-Bahnhof Tram Station LTU arena/ Messe Nord CCD.Stadthalle 722 Düsseldorf Fashion House 2 Düsseldor Fashion House 1 f 7a 78 Rheinbad Heinz-Ingenstau-Str. Autobahn/ Motorway A44 0,5 km Süd/South Ost/East 78 897 897 896 896 12 13 Nord/North 8a 4 CCD.Süd Congress Center Düsseldorf 3 10 11 15 78/79 Rhein 14 5 16 17 8b A B 6 70-2 Merkur Spiel-Arena 7 18a EN 18b am Station rd e r eßarar Ful ghae m n3k Ar ipot k r3 m Duisbur 897 896 t hcsubkce rrtsrstrtsh e csubbk e r c Hallen | Halls 5, 6, 7a, 11-14 Prozess- und Verpackungstechnik für Nahrungsmittel/ Getränke/Konsumgüter/ Industriegüter | processing and packaging technology for food/beverages/consumer goods/industrial goods Hallen | Halls 1, 3, 4 Prozess- und Verpackungstechnik für Süß- und Backwaren | processing and packaging technology for confectionery and bakery Hallen | Halls 15-17 Prozess- und Verpackungstechnik für Pharmazeutika und Kosmetika | processing and packaging technology for pharmaceuticals and cosmetics Hallen | Halls 8a, 8b Maschinen für Etikettier- und Kenn-zeichnungstechnik/ Packmittelproduktion/Integrierter Verpackungsdruck | Machinery for labelling and marking technology/ packaging production/ integrated packaging printing Hallen | Halls 7-10 Packstoffe, Packmittel und Packhilfsmittel | Packaging materials, packaging means and auxiliary packaging means Halle | Halls 18 components Produktbereiche der interpack 2026 | Main offerings of interpack 2026 Zähl- und Verpackungstechnik seit 1959 Halle 5 Stand F23
••• 6 ••• Messewelten Women in Packaging Strong voices from all over the world future of women’s careers in the industry. The format is aimed specifically at women of all career levels – from ambitious career starters to experienced experts, managers and founders. The focus is on inspiration, eye-level dialogue and specific impetus for the individual career path. On 11 May 2026, participants can look forward to a programme at the Congress Center Düsseldorf that connects and sets things in motion: a keynote speech will provide strong content-related impetus, an international panel discussion will highlight different career paths and perspectives, and topic-driven networking rounds will create space for genuine exchange, new contacts and mutual support. Thomas Dohse, Director of interpack, says: “Women in Packaging was still an exception when it premiered in 2023 – today, dialogue on these topics is an integral part of the industry. This exchange is becoming increasingly important, especially in the context of qualified personnel and future skills. interpack introduces a particular international dimension in this respect: participants from all over the world meet speakers from Europe, the USA, South America and Australia and combine different perspectives.” Keynote: impetus for sustainability and diversity This is the also the vision of Caroline Babendererde, Head of Sustainability Mid Europe at Tetra Pak®. With around 30 years of experience in environmental and sustainability management, including more than two decades in the packaging industry, she is one of the major proponents of sustainable packaging solutions in Europe. In addition to her professional activities, she is a guest lecturer on sustainable packaging and cross-discipline sustainability topics at universities. Her perspective demonstrates how closely linked topics such as sustainability, recruiting young talent and the visibility of career paths are. “Packaging is a crucial component of food safety,” says Caroline Babendererde. “We need to demonstrate much more clearly that it protects products, ensures quality and prevents food losses. In doing so, we will be making a direct contribution to security of supply and climate protection. We want to actively strengthen this awareness – among young people, career starters and, of course, not only among women, because those who recognise our industry’s responsibility and innovative strength also see its strong future opportunities.” “When it comes to diversity, I hope that equity and diversity will soon be a matter of course. We are making progress, but we still have work to do, especially in the apprenticeship and education sector.” Panel: perspectives on careers, change and the future of the industry The panel will bring together representatives from industry, international organisations and science, thus uniting different perspectives on the development of the processing and packaging industry – shaped by participants’ personal experiences, international career paths and individual focuses. Jill Evanko, CEO of Duravant, will provide insights from the viewpoint of a top manager who has led international industrial companies through transformation and growth. Dr Kerstin van Wijk, Global Head of Innovation Packaging Adhesives at Henkel, represents industrial practice, combining technological innovation with concrete applications along the value chain. Luciana Pellegrino, President of the World Packaging Organisation, has enjoyed an exemplary international career in the packaging industry. As the first woman to head the global industry association, she brings along many years of experience in global cooperation between organisations. Prof. Dr Julia Hartmann from EBS University combines experience from research, consulting and supervisory bodies and will highlight how sustainable transformation can be strategically anchored in companies. The panel will be moderated by Nerida Kelton, Vice President Sustainability & Save Food at the World Packaging Organisation and Executive Director, AIP: “The first Women in Packaging event at interpack 2023 showed us that events like this are desired by the global industry. What makes it so special are the open discussions, the networking, the opportunity to be inspired by women who have already travelled this path, and the occasion for participants to ask questions, discuss challenges and learn from one another. For me, it’s about meeting new people, hearing their stories and strengthening my own global network of inspiring women in the packaging industry that I can draw on in the future.” Topic Hubs: exchange that makes connections New at Women in Packaging are the “Topic Hubs”, topic-driven networking rounds on Career Pathways & Mentorship, Community Building & Peer Networks, Personal Branding & Visibility, Balancing Work & Life and Future Generation & Skills. They will be accompanied by Topic Ambassadors who will structure and deepen the dialogue. Shannon Doherty-Andall, Chair of Sustainability Working Group, International Fruit and Vegetable Juice Association, is representative of the interface between sustainability, regulation and industrial implementation. Dr Afsaneh Nabifar from BASF combines scientific expertise with international transformation work along the value chain. Dr Kathrin Gimpel, CHRO at the renowned brand manufacturer Teekanne, will introduce the perspective of leadership, organisation and corporate culture. Monica Battistella, Sustainability Manager at Taghleef Industries, contributes her experience in circular economy and regulatory topics as well as her work in international initiatives. And Kaie Kaas-Ojavere, CEO and cofounder of the start-up KIUD, represents the topic of entrepreneurial innovation and new approaches in the field of circular packaging solutions. The Topic Hubs create a practical framework in which experiences can be shared, challenges discussed and new contacts forged. Event details Date: Monday, 11 May 2026 Time: 10:30 am Location: Congress Centre Düsseldorf, 2nd Floor, Room 26, 27, 28 The programme will be hosted by Emily Whigham, journalist and presenter. Continued from Page 1 Kaie Kaas-Ojavere, CEO und Co-Founder of the startup KIUD Foto: Mariann Lukka SAVE FOOD at interpack 2026 international expertise, strong packaging solutions and new impetus for sustainability and food protection How can packaging help to better protect food, reduce losses and promote sustainability? The SAVE FOOD Expert Talks at interpack on 12 May will provide answers – with contributions by international organisations, companies and initiatives along the entire value chain. The SAVE FOOD Design and Sustainability Design Awards, along with the project competition, will also cast the spotlight on the best solutions. The second forum, “Turning Packaging into a Food Saver: Trends, Innovations, and Solutions Across the Food Supply Chain”, will take a look at specific applications along the supply chain. Topics covered will include extending shelf life through packaging, ensuring stable cold chains, efficient logistics and distribution processes, and cooperation along the value chain. Contributions from companies such as MULTIVAC, Kühne+Nagel, the SIG Foundation and the FSSC certification organisation will show how packaging, logistics and quality standards can be combined to create effective solutions. Awards and project competition Presentation of the SAVE FOOD Design Awards, the Sustainability Design Awards and the SAVE FOOD project competition will be a central item on the programme. These awards recognise solutions and projects that demonstrably contribute to reducing food loss and at the same time make an economic and ecological impact.
••• 7 ••• Branchennews Süß- und Backwarenindustrie Gebündelte Lösungen für die Branche Die Süß- und Backwarenindustrie wächst – und steht zugleich unter hohem Transformationsdruck. Wettbewerbsfähigkeit erfordert Investitionen. Die interpack 2026 bündelt dafür in drei Hallen auf rund 40.000 Quadratmetern das technologische Angebot der Branche. Die interpack 2026 bietet ihren Besuchern erneut konzentrierte Bereiche für ihre jeweilige Branche. Der Süß- und Backwarenbereich erstreckt sich über die Hallen 1,3 und 4 direkt am Eingang Süd des Düsseldorfer Messegeländes. Hersteller finden dort Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffverarbeitung über Formgebung und Überzug bis hin zur Primär- und Sekundärverpackung. Zu den Ausstellern zählen hier unter anderem Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec, SACMI Packaging & Chocolate, Bühler sowie Coperion. Damit ist der technologische Kern der Branche vor Ort vertreten. Ergänzt wird dies durch die weltweit größte Auswahl an Packmitteln und Packstoffen in den Hallen 7-10. Stabiles Branchenumfeld mit klarer Wachstumsdynamik Die Perspektiven sind trotz zahlreicher Herausforderungen positiv. So lag der globale Markt für Backwaren 2024 bei 177 Mio. Tonnen. Bis 2029 wird ein Wachstum von 9,6 Prozent erwartet. Besonders dynamisch entwickeln sich Märkte im Mittleren Osten und in Afrika. Auch der weltweite Süßwarenmarkt wächst um 4,5 Prozent bis 2029. Lateinamerika sowie der Mittlere Osten und Afrika zeigen zweistellige Wachstumsraten, während Nordamerika leicht rückläufig ist (Quelle: Euromonitor International/ VDMA). Das Marktumfeld ist damit stabil. Gleichzeitig verschieben sich Absatzregionen, Kostenstrukturen und regulatorische Rahmenbedingungen. Klarer Investitionsbedarf vorhanden Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
••• 8 ••• Innovationen Ganzheitliche Technologien Nachhaltige Verarbeitungsprozesse und innovative Verpackungskonzepte duktschutz und Tiefziehfähigkeit in einem recyclingfähigen Monomaterial-Konzept – ohne Prozess- oder Qualitätseinbußen und geeignet für den sicheren und lebensmittelkonformen Einsatz von Rezyklaten bei PP und PET in tiefgezogenen Verpackungen. Kreislauffähige Verpackungslösungen: faserbasiert, funktional, PPWR-konform Mit dem neuen Fügeverfahren „Papure“ können 100 % recycel- und kompostierbare und gleichzeitig 100 % sicher gesiegelte Papierverpackungen hergestellt werden. „Papure“ ermöglicht erstmals das Fügen von Papier ohne Fremdstoffe wie Kunststoffschichten oder Kleber. Dabei wird Papier mittels Laser vorbehandelt und anschließend mithilfe eines speziellen Wärmekontaktsiegelverfahrens gefügt. Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer IVV mit einer Auswahl innovativer, faserbasierter Verpackungsdemonstratoren seine Expertise bei der Entwicklung neuer kreislauffähiger Verpackungslösungen. Dazu zählen tiefgezogene Papierverpackungen mit funktionierender Barrierebeschichtung, sich autonom trennende Multimaterialverpackungen, alternative Verpackungskonzepte aus regionalen Moorpflanzen sowie Beutelverpackungen mit funktionalen Barrieren. Um ultradünne anorganische Barriereschichten auf Papier und biobasierten Folien aufbringen zu können, hat das Fraunhofer IVV eine spezielle Transferfolie konzipiert. Mit einem indirekten Metallisierungsverfahren werden stabile, reproduzierbare Barriereeigenschaften auch auf unebenen Oberflächen ermöglicht. Die Barriere wird durch einen Transferprozess von der wiederverwendbaren Trägerfolie auf das faserbasierte Material übertragen. Dadurch können selbst anspruchsvolle Produkte zuverlässig geschützt werden. Rezyklierbarkeit und Biobasiertheit bleiben vollständig erhalten, da nur minimale Kunststoffanteile erforderlich sind. Das Verfahren ist mit bestehenden Anlagen kompatibel und erfordert keine hohen Investitionen. Digitale Lösungen für Unternehmen: Wissen sichern, strukturiert aufbereiten und intuitiv nutzen Gemäß dem Motto „Ask your company’s chatbot“ wurde am Fraunhofer IVV ein digitales Wissensmanagementsystem erarbeitet, damit die wertvolle Ressource Wissen für Unternehmen nicht durch Personalfluktuation oder Renteneintritte verloren geht. Die konkreten Wissensinhalte und -beziehungen werden mithilfe ingenieurpsychologischer Methoden systematisch erfasst und strukturiert. Ein unternehmensspezifisches Wiki mit integriertem Chatbot stellt das Wissen im Bedarfsfall allen Mitarbeitenden einfach und passgenau zur Verfügung. Zur automatisierten optischen Qualitätsüberwachung und lückenlosen Dokumentation in der Produktion stellt das Fraunhofer IVV das Bedienerassistenzsystem „imageSAM“ vor. Damit lassen sich Abweichungen und Fehler im Produktionsprozess automatisch erkennen, Fehlerursachen identifizieren und mit digitalisiertem Anwendungswissen verknüpfen. Bedienende erhalten bei Störungen in Echtzeit passgenaue Handlungsanleitungen zur Fehlerbeseitigung, sodass auch weniger erfahrenes Produktionspersonal Maschineneinstellungen sicher und fehlerfrei vornehmen kann. Eine weitere digitale Lösung zur Qualifikation von Produktionspersonal sind die am Fraunhofer IVV entwickelten VR-Trainings. In der virtuellen Realität lassen sich Maschinenfunktionen, Prozesszusammenhänge sowie Störungsbeseitigungen zeitlich flexibel und abseits der Produktion trainieren. Individuell angepasste didaktische Konzepte tragen dazu bei, Fehlbedienungen zu reduzieren und Rüstzeiten zu verkürzen. Ein zusätzlicher Editor ermöglicht es zudem, VR-Trainings auch ohne Informatikkenntnisse zu erstellen, zu aktualisieren und zu erweitern. Datengestützte Messung von Effizienz und Ressourcenverbräuchen sowie Vorhersagen von Produkthaltbarkeiten Zur datengestützten Erhebung von Energie- und Ressourcenverbräuchen in Verbindung mit der Anlageneffizienz im Herstellungs- und Verpackungsprozess stellt das Fraunhofer IVV das Datenerfassungssystem „VERA“ vor. Es kombiniert Verbrauchsmessungen mit den Betriebszuständen der Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen, sodass Verbrauchsdaten pro Verpackung, Maschine bzw. Verfahrensschritt bis auf eine Sekunde genau möglich sind. Damit liefert es Realdaten für Nachhaltigkeitsberichte, z. B. die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und zeigt Optimierungspotenziale auf. Auch für die komplexe Verpackungsentwicklung liefern digitale Tools für die Haltbarkeitsprognose des Fraunhofer IVV belastbare Entscheidungsgrundlagen. Schon kleine Änderungen an Material, Folienstärke oder Design können Haltbarkeit und Produktqualität beeinflussen. Mithilfe spezieller Simulationen lassen sich verschiedene Szenarien noch vor der industriellen Produktion der Materialien durchspielen, um zu entscheiden, wie die Verpackung konzipiert werden muss, damit Produktschutz und Kunststoffreduktion optimal ausbalanciert werden. Hochgeschwindigkeits-Impulsschweißen für Monofolien Foto: Fraunhofer IVV Young Talents Day Der Einstieg in die Verpackungsindustrie Bachelor, Master oder Ausbildung in der Verpackungsindustrie – die interpack bringt junge Talente mit Unternehmen zusammen, die an den Verpackungslösungen von morgen arbeiten. Sie zeigt, welche Wege es in diese vielfältige Branche gibt. Dafür steht der letzte Tag der interpack 2026 unter dem Motto „Young Talents“, denn hier dreht sich alles darum, dem Nachwuchs die passende Orientierung fürs Studium oder die Ausbildung in der Verpackungsindustrie zu geben. Der Tag richtet sich demnach gezielt an junge Menschen, die nach einer passenden Ausbildung, einem Studiengang, einem Praktikum, einem Traineeprogramm oder nach Möglichkeiten für ein duales Studium suchen. Hier finden Interessierte alle Informationen direkt aus der Praxis. Im Dialog mit dem Nachwuchs Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann Fortsetzung von Seite 3
••• 9 ••• Messewelten Der VDMA auf der interpack PPWR-konforme Verpackungskonzepte und digitale Lösungen Auf der diesjährigen interpack 2026 zeigt der VDMA gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie innovative Lösungen für eine nachhaltige, effiziente und digitalisierte Verpackungsindustrie. In der Technologie Lounge in Halle 4, Stand C54 stehen die drei Leitthemen der Messe „Smart Manufacturing“, „Innovative Materials“ und „Future Skills“ im Mittelpunkt. Gezeigt werden PPWR konforme und kreislauffähige Verpackungskonzepte, Technologien zur sicheren Verarbeitung von Rezyklaten, digitale Tools für Wissensmanagement und Qualitätsprüfung sowie Lösungen für Qualifizierung und Markenschutz. Ergänzt wird das Programm durch einen Lern und Recyclingpfad sowie Workshops zur Kreislaufwirtschaft. VDMA PPWR-Infopoint Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) bringt ab 12. August 2026 neue Pflichten für Unternehmen, auch für den Maschinen- und Anlagenbau. Sie gilt für alle Verpackungen, die in der EU in Verkehr gebracht werden, unabhängig davon, ob sie im B2C- oder B2B-Bereich verwendet werden und aus welchem Material sie bestehen. Der VDMA informiert in seiner Technologie Lounge auf der interpack zu den Anforderungen der PPWR. Fiber based packaging – Kreislauffähige Verpackungslösungen: faserbasiert, funktional, PPWR-konform Pulpe Projekt: Alternative Werkstoffe für Getränkebehälter Biobasiert, recycelbar, wiederverwendbar: Die Krones AG erforscht, wie alternative Verpackungen für Getränke mit bestehenden und neuen Maschinen kompatibel sind. Ein Beispiel für alternative Behälterwerkstoffe ist die Pulpe-Flasche. Papure: Papierfügen ohne Fremdstoffe Mit dem Fügeverfahren »Papure« des Fraunhofer IVV können 100 Prozent recycel- und kompostierbare und gleichzeitig 100 Prozent sicher gesiegelte Papierverpackungen hergestellt werden. »Papure« ermöglicht das Fügen von Papier ohne Fremdstoffe wie Kunststoffschichten oder Kleber. Dabei wird Papier mittels Laser vorbehandelt und anschließend mithilfe eines speziellen Wärmekontaktsiegelverfahrens gefügt. TransMet: Transfermetallisierung zur Erzeugung von Barriereschichten Das Fraunhofer IVV hat eine spezielle Transferfolie konzipiert, um ultradünne anorganische Barriereschichten auf Papier und biobasierten Folien aufbringen zu können. Mit einem indirekten Metallisierungsverfahren werden stabile, reproduzierbare Barriereeigenschaften auch auf unebenen Oberflächen ermöglicht. Das Verfahren ist mit bestehenden Anlagen kompatibel und erfordert keine hohen Investitionen. Innovative faserbasierte Verpackungskonzepte Das Fraunhofer IVV zeigt außerdem die Entwicklung neuer, faserbasierter und kreislauffähiger Verpackungen. Dazu zählen tiefgezogene Papierverpackungen mit funktionierender Barrierebeschichtung, sich autonom trennende Multimaterialverpackungen, alternative Verpackungskonzepte aus regionalen Moorpflanzen sowie Beutelverpackungen mit funktionalen Barrieren. Recyclate based packaging – Rezyklate sicher verarbeiten: Technologien entlang des Stoffstroms HIS: Sicheres, effizientes Siegeln von Monofolien Das vom Fraunhofer IVV patentierte Hochgeschwindigkeits-Impulsschweißverfahren „HIS“ zum zuverlässigen und effizienten Siegeln von Monofolien ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 95 Prozent und kann auch für anspruchsvolle Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsprozessen oder temperatursensiblen Produkten und engen Prozessfenstern eingesetzt werden. MoTIV: Verarbeitung von Rezyklaten und Prototyping Mit der vom Fraunhofer IVV entwickelten Modellanlage für tiefgezogene Verpackungen „MoTiV“ lassen sich Materialeigenschaften analysieren, Prozessparameter und Werkzeuge gezielt testen sowie Prototypen ab Stückzahl 1 realisieren. Tiefziehfähige Barrierelacke Die Barrierelacke des Fraunhofer IVV vereinen Produktschutz und Tiefziehfähigkeit in einem recyclingfähigen MonomaterialKonzept – ohne Prozess- oder Qualitätseinbußen. Sie eignen sich für den sicheren und lebensmittelkonformen Einsatz von Rezyklaten in PP und PET in tiefgezogenen Verpackungen. Digitale Tools für die Haltbarkeitsprognose Schon kleine Änderungen an Material, Folienstärke oder Design können Haltbarkeit und Produktqualität beeinflussen. Die digitalen Tools des Fraunhofer IVV liefern frühzeitig eine belastbare Entscheidungsgrundlage, indem sie Szenarien simulieren, noch bevor Materialien industriell produziert werden. So lassen sich Produktschutz und Kunststoffreduktion optimal ausbalancieren. VERA: Energie und Ressourcenerfassung Das Datensystem „VERA“ des Fraunhofer IVV erfasst Energie- und Ressourcenverbräuche sowie die Effizienz von Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen. Das System verbindet Verbrauchsmessungen mit Betriebszuständen und liefert sekundengenaue Verbräuche pro Verpackung, Maschine oder Verfahrensschritt. So entstehen belastbare Realdaten für Nachhaltigkeitsberichte wie die CSRD und es zeigt klare Optimierungspotenziale. Digitalization and Smart Packaging – Lösungen für digitales Wissensmanagement, automatisierte Qualitätsprüfung, VR Schulung und fälschungssichere Produktidentifikation Der VDMA-Stand in Halle 4, Stand C54 Foto: Der VDMA-Stand in Halle 4, Stand C54 interpack Forum Das SPOTLIGHT Forum geht in die zweite Runde und dient als das Content-Zentrum der interpack. Im Rahmen eines Bühnenprogramms, welches sich über den gesamten Messezeitraum erstreckt, stehen die wichtigsten Stimmen aus der Verpackungsbranche auf der Bühne und widmen sich den akuten Themen des Sektors. Jeder Messetag ist einem Fokusthema gewidmet, welches aus verschiedenen Perspektiven in Talks, Interviews und Vorträgen beleuchtet wird. Eingang Nord Bahnhof/ SPOTLIGHT Forum WorldStar Packaging Awards Die interpack steht wie keine andere Messe für große Produktpremieren, technologische Neuheiten und Verpackungsinnovationen. Diese werden auch in diesem Jahr wieder durch Preisverleihungen in Szene gesetzt. Von besonderer Strahlkraft sind dabei die „WorldStar Packaging Awards“ 2026, die durch die World Packaging Organisation, WPO, auf der interpack verliehen werden. Die Auszeichnung gilt als der renommierteste Verpackungspreis der Welt. Insgesamt 234 Preisträger und Preisträgerinnen aus 36 Ländern zeigen die Innovationskraft der Branche. Rund 400 Teilnehmer werden zur feierlichen Zeremonie am 8. Mai 2026 erwartet. Agriflex S.r.l. www.agriflex.it Halle: 3 • Stand: C92 IST Pumpen und Dosiertechnik GmbH www.istpumpen.com Halle: 4 • Stand: A23 PROFORM www.proform-france.com Halle: 1 • Stand: B31 Thürlings Verpackungsmaschinen GmbH www.thuerlings.de Halle: 5 • Stand: F23 Nichtaussteller: HONG KONG SINOEXPO INFORMA MARKETS LIMITED www.propakchina.com/en Messetelegramm Anzeige Fortsetzung auf Seite 10
••• 10 ••• Rubrik Pharmaceutical industry New therapies, increasing regulatory requirements and economic pressure are palpably changing the pharmaceutical industry. Production processes are becoming more complex, more interlinked and more demanding. To meet these requirements, interpack 2026 will consolidate the range in three halls. interpack can do two things: it maps the entire processing and packaging value chain – and at the same time creates specific areas for individual user industries. The result for the pharmaceutical industry is a consolidated environment, in which solutions, materials and processes can be seen in direct connection. In Halls 15 to 17, companies such as IMA, Fette Compacting, Bausch & Ströbel, Uhlmann PacSysteme, Groninger, MULTIVAC Health Packaging, Körber Pharma, Romaco, OPTIMA, Harro Höfliger Verpackungsmaschinen, CAM and the Marchesini Group will be exhibiting their approaches to production and packaging in the pharmaceutical sector on around 40,000 square metres. Pooling space with the cosmetics industry is an obvious choice: both sectors place high demands on precision, hygiene and process reliability and, in many areas, utilise comparable technologies. Holz st rker für stoffliche Produkte nutzen Holz ist ein wertvoller und begrenzter Rohstoff. Dennoch wird in Deutschland rund die Hälfte des anfallenden Holzes verbrannt – etwa in Heizkraftwerken oder Heizungen. Zudem wird die Transformation dazu führen, dass die Nachfrage nach dem Brennstoff Holz weiter steigen wird, wenn zahlreiche kleine und große neue Anlagen zur Energieerzeugung aus Holz entstehen. Die möglichen Folgen für den Rohstoff Holz sehen die unterzeichnenden Umwelt- und Wirtschaftsverbände mit Sorge. In einem gemeinsamen Appell fordern der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie (VHI) sowie der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen (HPE) deshalb klare politische Leitplanken für eine nachhaltige Nutzung des Rohstoffs Holz. Der VDMA auf der interpack PPWR-konforme Verpackungskonzepte und digitale Lösungen Company Chatbot: Digitales Wissensmanagement Ask your company’s chatbot! Das digitale Wissensmanagementsystem des Fraunhofer IVV sichert unternehmensinternes Spezialwissen und Experten-Erfahrungen langfristig durch systematische Erfassung mit ingenieurpsychologischen Methoden. Die Wissensbereitstellung erfolgt über ein Wiki mit integriertem Chatbot, der das interne Wissen allen Mitarbeitenden einfach zugänglich macht. imageSAM: Digitale Produktionsassistenz Mit dem vom Fraunhofer IVV entwickelten Bedienerassistenzsystem »imageSAM« können Unternehmen durchgängig ihre optische Qualitätsüberwachung und Dokumentation in der Produktion automatisieren. Damit lassen sich Abweichungen und Fehler im Produktionsprozess automatisch erkennen, Fehlerursachen identifizieren und mit digitalisiertem Anwendungswissen verknüpfen. VR Trainings für Produktionspersonal Die virtuellen Trainings des Fraunhofer IVV qualifizieren Mitarbeitende praxisnah und unabhängig vom laufenden Betrieb. In der virtuellen Realität lassen sich Maschinenfunktionen, Prozesszusammenhänge sowie Störungsbeseitigungen zeitlich flexibel und abseits der Produktion trainieren. SmartID: Digitaler Produktpass und Markenschutz in einem QR-Code vereint Die Fraunhofer-Institute für Offene Kommunikationssysteme FOKUS, für Sichere Informations-technologie SIT und für Angewandte Polymerforschung IAP stellen mit SmartID eine fälschungssichere Produktschutz-Lösung vor, mit der Hersteller und Händler jedes einzelne Produkt eindeutig identifizieren, Fälschungen jederzeit erkennen und ihre Marke nachhaltig schützen können. Durch die Kombination aus Oberflächen-Fingerabdruck und digitalem Produktpass erhalten Unternehmen volle Transparenz über ihre Lieferkette, reduzieren Reklamationskosten und verhindern Umsatz- und Reputationsverluste durch Plagiate. SmartID ist eine einfach integrierbare, readyto-use Lösung für jede Druck- und Produktionsstraße. Circular Economy through Circular Society – Kreislaufwirtschaft live erleben CirQmind – Der Lern und Recyclingpfad zur Circular Economy Die ITQ GmbH und die Gerda Stetter Stiftung stellen CirQmind vor, ein Projekt das Kreislaufwirtschaft, KI und MINT-Bildung verbindet. Gezeigt wird der Recyclingprozess von Plastikdeckeln bis zum Spritzgussprodukt sowie die AI Candy Machine als KI Demonstrator. Außerdem gibt es Workshops mit LEGO Mindstorms, Arduino und Recyclingstationen sowie Thementage zu KI und Kreislaufwirtschaft und ein Young Talents Day. VDMA Technologie Lounge – Halle 4, Stand C54 Ultradünne Barriereschichten durch Transfermetallisierung Foto: Fraunhofer IVV Naturschutz und Holz-Branche stellen gemeinsame Forderung Foto: Pixabay Impressum MESSEJOURNAL DIE MESSE interpack 2026 Verlag: EXXPO.DIE MESSE Publishing & Promotion GmbH Bessemerstraße 51 12103 Berlin (Tempelhof) HRB 33518, Amtsgericht Stendal UStId DE365739530 Geschäftsführer: Hans-Peter Stork Telefon: +49 30 75 43 59 47 E-Mail: verwaltung@die-messe.de Internet: www.die-messe.de www.exxpo.com Verantwortlich für den Inhalt: Norbert Funke Fortsetzung von Seite 9
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