EMO 2019 Ausgabe 2

•••24••• Innovationen So werden Daten sichtbar IT-Tool visualisiert Informationen der Maschinensteuerung M it der Digitalisierung erzeu- gen Maschinen und Anlagen immer mehr Daten. Viele Mitar- beiter haben aber Schwierigkei- ten, sie zu interpretieren. Mit „In- sideOut“ hat das Fraunhofer IPA ein IT-Tool entwickelt, das reale Maschinendaten kontextbezogen visualisiert. Dadurch ist es Mitar- beitern möglich, echtzeitnah die benötigten Informationen wie Temperatur oder Füllstand abzu- rufen. Immer mehr Maschinen verfügen heutzutage über eine IT-Schnitt- stelle. Dadurch fallen in der Pro- duktion große Datenmengen an. Diese bergen für Unternehmen vielseitige Potenziale, zum Bei- spiel Fehler frühzeitig zu erken- nen oder die Gesamtanlagenef- fektivität zu steigern. Dennoch arbeiten Unternehmen nur wenig mit den Daten aus der Produktion. „Die meisten Firmen lesen sie gar nicht erst aus. Falls doch, landen sie meistens in Excel-Listen oder auf einem Server im Keller“, be- mängelt Jonas Gutjahr, Wissen- schaftler am Fraunhofer IPA. Der Grund dafür sei, dass man Exper- tenwissen benötigt, um das kom- plexe Protokoll aus der Maschi- nensteuerung zu verstehen. Mit InsideOut haben die IPA-Ex- perten ein Tool entwickelt, das Maschinendaten kontextbezo- gen visualisiert. Hierfür greift ein am IPA entwickelter hochperfor- manter Konnektor die Daten aus der Maschinensteuerung ab und stellt sie der Anwendung direkt oder über eine Cloud zur Verfü- gung. Im nächsten Schritt ver- knüpft InsideOut die Steuerungs- daten mit dem CAD-Modell. Der Betrachter sieht ein animiertes Maschinenmodell, das sich echt- zeitnah bewegt. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Live- Stream ist es dem Nutzer aber möglich, mit der Applikation zu interagieren und Zusatzinfor- mationen abzurufen. „Bei ei- nem 3D-Drucker kann man zum Beispiel auf das Heizbett klicken und sich die Temperatur anzei- gen lassen. Das Gleiche gilt für den Füllstand oder die Koordina- ten des Druckkopfs“, informiert Gutjahr. Auf diese Weise kön- nen Mitarbeiter, die von Steue- rungstechnik wenig verstehen, die komplexen Maschinendaten interpretieren. Zu jeder Maschi- nenkomponente können relevan- te Informationen wie Anleitun- gen, Texte oder Bilder eingefügt werden. Visualisiert wird das virtuelle Maschinenmodell auf einem beliebigen Endgerät wie einem Touchmonitor oder einem Smartphone. Derzeit arbeiten die Wissenschaftler daran, die Anwendung an die Augmented- Reality-Brille „HoloLens“ von Mi- crosoft anzubinden. „Dann kann der Träger auf die reale Maschi- ne klicken und sich die Daten im Sichtfeld anzeigen lassen“, be- stätigt Gutjahr. Die vom Fraunhofer IPA entwickelte Anwendung „InsideOut“ visualisiert Daten aus der Maschinensteuerung. So fällt es Nut- zern leicht, die komplexen Informationen zu verstehen. F0to: Fraunhofer IPA / Rainer Bez Anzeige MistBuster Ölnebelabscheideanlagen Die freistehenden oder direkt auf der Anlage platzierten Mistbuster Ölnebelabscheideanlagen wurden entwickelt, um Nebel und Rauch von Metallbearbeitungsanwendun- gen in der Industrie abzufangen. Hohe Effizienz, zuverlässiger und wartungsarmer Betrieb, vielseitige Einsatzmöglichkeit durch paten- tierten Auswahlhebel für öl- und wasserbasierte Emulsion, einfa- che Installation und kompaktes und energieeffizientes Design sind nur einige wenige Vorteile, welche durch den Einsatz der Mistbuster Reihe sichergestellt werden. Für nähere Informationen besu- chen Sie uns in Halle 7, Stand E23 MistBuster oil mist removal system The MistBuster family of self-con- tained mist removal systems is de- signed to capture mist and smoke from metalworking applications in the industry. High efficiency, reli- able operation, versatile design through a patented coolant selector switch, ease of installation, com- pact and energy efficient design are only some achievable benefits with an installed MistBuster system. Please contact us in hall 7, booth E23 for further information.

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