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Virtuelle Realitäten auf der Domotex 2018

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20.11.2017

Wie Virtuelle Realität (VR) Architekten bei der Planung helfen kann und welche neuen Optionen sich damit der gesamten Bodenbelagsbranche bieten, thematisiert die Domotex vom 12. bis 15. Januar 2018 in Hannover. VR bietet die Möglichkeit, Produkte in einer neuen Welt zum Leben zu erwecken.

 - Mittels Virtueller Realität (VR) lassen sich Produkte in einer neuen Welt zum Leben zu erwecken - die Domotex zeigt neue VR-Lösungen für die Bodenbelagsbranche.
© Deutsche Messe
Mittels Virtueller Realität (VR) lassen sich Produkte in einer neuen Welt zum Leben zu erwecken - die Domotex zeigt neue VR-Lösungen für die Bodenbelagsbranche.

Bereits im Vorfeld der Domotex erarbeitet die Deutsche Messe im Rahmen des neuen Formats "Hackvention Event Series" gemeinsam mit ihren Ausstellern, welches Potenzial das Thema VR für ihre Unternehmen birgt. Teilnehmende Unternehmen finden im Rahmen der "Hackvention" Unterstützung bei wichtigen Fragestellungen wie Relevanz, Benutzerfreundlichkeit, Weiterentwicklung und Einsatzmöglichkeiten. Sie entwerfen unter fachkundiger sowie praxisnaher Anleitung Konzepte für VR/AR-Anwendungen und starten mit der Entwicklung eigener Prototypen. Erste Ergebnisse werden auf der Domotex 2018 zu sehen sein.

Zudem zeigen Studenten des Innenarchitektur-Masterstudiengangs "Kommunikation im Raum" der Hochschule Mainz auf der Domotex mit ihrem visionären Entwurfskonzept konkrete Potenziale der Digitalisierung zum Leitthema UNIQUE YOUNIVERSE auf. Auf der neuen Sonderfläche "Framing Trends" in Halle 9 präsentieren sie ihr Experiment im Maßstab 1:1, das weniger utopisch ist, als es heute scheinen mag. Mit "Individual Motion Space" entwickeln die Studenten eine Virtual-Reality-Software, die es ermöglicht, über die eigene Körperbewegung individuell gestaltete Räume in Echtzeit zu erschaffen, um sie dann mit digitalen Fertigungstechnologien in einen realen Raum zu überführen. "Die Bewegungsdaten werden über einen Bewegungssensor erfasst, um ein virtuelles Raumvolumen in unterschiedlichen Erscheinungsformen entwerfen zu können. Algorithmen übersetzen im Anschluss das 3D-Modell in baubare Daten für die digitale Fertigung", erklärt Professor Klaus Teltenkötter, der mit Professor Bernd Benninghoff das Projekt betreut.

http://www.domotex.de