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Stuttgarter Fachmesse IT & Business eingestellt

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16.12.2016

Die IT & Business als ein eigenständiges Messeformat in der Reihe der Industriemessen am Standort Stuttgart wird es nicht mehr geben. Ein Grund hierfür seien sinkende Aussteller- und Besucherzahlen in den vergangenen Jahren, teilte die Messe Stuttgart mit. "Das Konzept der IT & Business hat an Akzeptanz verloren", sagte Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.

 - Das Forenprogramm der IT & Business fand 2016 unter der Bezeichnung "Open Conference" statt. Die Konferenz umfasste bei der letzten Ausgabe der IT & Business die Themenfelder "Planung, Produktion & Personal", "Marketing, Vertrieb & Services", "Organisation und Verwaltung" sowie "Markt & Strategie".
© Messe Stuttgart
Das Forenprogramm der IT & Business fand 2016 unter der Bezeichnung "Open Conference" statt. Die Konferenz umfasste bei der letzten Ausgabe der IT & Business die Themenfelder "Planung, Produktion & Personal", "Marketing, Vertrieb & Services", "Organisation und Verwaltung" sowie "Markt & Strategie".

"Unsere Kunden wünschen sich ein anderes Format. Auf diese Marktresonanz reagieren wir. Unsere Aufgabe ist jetzt, ein neues Konzept vorzulegen, mit unseren Partnern zu besprechen", betonte er. Formate wie Kongress oder Begleitausstellung seien möglich. Kromer: "Industrie 4.0, digitale Transformation und IT sind bereits heute wichtige Sonderschaubereiche auf unseren Fachmessen."

Seit der Erstveranstaltung der IT & Business in Stuttgart im Jahr 2009 wurden zahlreiche Initiativen und Maßnahmen gemeinsam mit den Ausstellern sowie den ideellen und fachlichen Trägern erarbeitet und umgesetzt. Die Konsolidierung durch die Zukäufe von DMS EXPO und CRM-expo konnte den Trend ebenso wenig stoppen, wie die Stärkung der Open Conference mit vier Fachforen oder die Förderung von Showcases, konkreten Anwendungsbeispielen der digitalen Transformation.

Jetzt arbeitet die Messe Stuttgart an einer Neuausrichtung der IKT- und Digitalisierungs-Themen am Standort. Ein Markt hierfür sei da, sagt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart: "Die Unternehmen fragen sich, wie genau Industrie 4.0 und Digitalisierung umgesetzt werden können, welche Anbieter bereits erfolgreich Projekte realisiert haben und welche Anwendungen bzw. Modelle überhaupt möglich oder sinnvoll sind. Akronyme und reine Bildschirmpräsentationen reichen heute nicht mehr aus, um Anwendungen im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen."

http://www.messe-stuttgart.de/