Font size

Neues Forschungssymposium auf der EMO Hannover

  •  

28.08.2017

Auf der diesjährigen EMO Hannover 2017 wird erstmals ein Forschungssymposium abgehalten, in dessen Rahmen neueste wissenschaftliche Entwicklungen präsentiert werden. Im Fokus stehen die zahlreichen Innovationen auf den Gebieten der klassischen Technologien.

 - Forscher stellen auf der EMO Hannover im Rahmen des Symposiums „Production for Tomorrow“ Neuerungen in der klassischen Metallbearbeitung vor.
© Institut für Bildsame Formgebung, RWTH Aachen
Forscher stellen auf der EMO Hannover im Rahmen des Symposiums „Production for Tomorrow“ Neuerungen in der klassischen Metallbearbeitung vor.

Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) organisiert gemeinsam mit der WGP (Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik) das Symposium „Production for Tomorrow“. „Wir wollen mit dem Symposium die Aufmerksamkeit sehr bewusst auf genau solche Innovationen lenken, die unabhängig vom Vernetzungsgedanken die High-End-Qualität von Werkzeugmaschinen auch für die kommenden Jahre garantieren werden“, betont Prof. Eberhard Abele, Präsident der WGP – einem Zusammenschluss führender deutscher Maschinenbau-Professoren – und Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt.

Guter Ruf deutscher Maschinen dank klassischer Technologien

Am 21. September 2017 wird auf der EMO Hannover das Symposium „Production for Tomorrow“ einen Blick in die Zukunft der Produktion freigeben. Die hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, was zu einem erheblichen Teil an Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Zuge von Industrie 4.0 liegt. Doch auch in den klassischen Technologien liegen immense Potenziale, wie die vielen bemerkenswerten Entwicklungen der jüngsten Zeit zeigen. „Zum Beispiel steigt in der Messtechnik, der Antriebstechnik oder auch der Laserstrahlquellen kontinuierlich die Qualität von Werkzeugmaschinen“, berichtet Abele. „Daher werden klassische Technologien den Ruf der deutschen Maschinen in Bezug auf Präzision, Verfügbarkeit, Effizienz und Produktivität auch für die Zukunft garantieren.“

Das Symposium beginnt denn auch mit einem Keynote-Vortrag von Abele. Er wird die Produktionstechnik im Jahr 2025 aus Sicht der WGP skizzieren. Danach werden Vertreter sieben renommierter WGP-Institute ihre Ergebnisse aus öffentlich geförderten Forschungsprojekten zu den Schwerpunkten Maschinentechnik und hocheffiziente Fertigungstechnologien vorstellen. Außerdem zeigen Forscher aus Hannover auch, wie die Produktion künftig durch aktive mechatronische Systeme weiterentwickelt werden kann.

Die vielfältigen Forschungsergebnisse der Vortragenden während des Symposiums Production for Tomorrow bieten den Besuchern nicht nur einen Blick auf die Produktion der Zukunft. Nach den Vorträgen bleibt genügend Zeit, sich mit internationalen Fachleuten Erfahrungen auszutauschen.

Anmeldung zum Symposium „Production for Tomorrow“ unter: www.emo-hannover.de/konferenzen