Font size

LIGNA mit neuem Flächenkonzept

  •  

09.05.2016

Zur LIGNA 2017 wird erstmals ein neues Flächenkonzept umgesetzt, das die Deutsche Messe und der VDMA Holzbearbeitungsmaschinen gemeinsam mit den Austellern entwickelt haben.

 - Kürzere Wege in Hannover: Die LIGNA geht vom 22. bis 26. Mai 2017 in Hannover mit einem neuen Flächenkonzept an den Start.
© Deutsche Messe
Kürzere Wege in Hannover: Die LIGNA geht vom 22. bis 26. Mai 2017 in Hannover mit einem neuen Flächenkonzept an den Start.

Handwerk und Industrie in der Holzbearbeitung setzen immer stärker die gleichen Technologien ein, eine Trennung ist kaum mehr auszumachen. Dieser internationale Markttrend hat auch Auswirkungen auf die LIGNA, die Weltleitmesse für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge zur Holzbe und -verarbeitung. Sie geht vom 22. bis 26. Mai 2017 in Hannover mit einem neuen Flächenkonzept an den Start, das auf der einen Seite die Marktentwicklung aufgreift und gleichzeitig die LIGNA für den Besucher noch effizienter machen soll. „Wir verfolgen damit zwei Ziele: Wir bilden die Trends und Entwicklungen des Marktes besser ab und wir erreichen für die Besucher mehr E ffizienz“, sagt Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen. Christian Pfeiffer, Leitung LIGNA von der Deutschen Messe ergänzt: „Mit der neuen Anordnung der Themen machen wir auch auf dem Messegelände deutlich, dass die Technologien der Holzbearbeitung im Handwerk und der Industrie immer stärker zusammenwachsen.“

Die neue Struktur umfasst insgesamt sieben Angebotsschwerpunkte:

  • Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Einzel- und Serienfertigung („Fertigbearbeitung“)
  • Oberflächentechnik
  • Holzwerkstoffherstellung
  • Sägewerkstechnik
  • Energie aus Holz
  • Maschinenkomponenten und Automatisierungstechnik
  • Forsttechnik
Die Bereiche werden auch räumlich auf dem Messegelände neu angeordnet - dadurch werden noch bessere thematische Übergänge ermöglicht. Die Wege werden künftig kürzer, die Themenbereiche kompakter und klarer strukturiert. „Der entscheidende Vorteil für den Kunden: Er findet das, was er sucht, künftig schneller“, sagt Christian Pfeiffer. Die Marktführer sind auf unterschiedliche Hallen verteilt. In den Hallen 11 bis 15 und in Halle 27 werden Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Einzel- und Serienfertigung ausgestellt. Die Oberflächentechnik erhält zur kommenden LIGNA in Halle 17 einen eigenen Ausstellungsbereich, der thematisch und auch räumlich in der Nähe der Holzwerkstoffherstellung in Halle 26 steht.

Ebenfalls in Halle 26 wird Energie aus Holz platziert, in direkter Nachbarschaft zur Sägewerkstechnik in Halle 25. Einen komplett neuen Angebotsbereich bildet die Halle 16 mit Maschinenkomponenten und Automatisierungstechnik. Hier zählen die elektrische Automation, Antriebstechnik, Datenaustausch und Automatisierungssoftware zu den wichtigsten Themen, die die Aussteller in Halle 16 im Übergang von Oberflächentechnik und Fertigbearbeitung zeigen. Die Forsttechnik wird sich weiterhin im Freigelände und in den Pavillons unter dem EXPO-Dach präsentieren. Auch hier bringt die neue Hallenstruktur positive Synergien. Die angepasste Flächenstruktur im Freigelände wird maßgeblich von den Schwerpunkten der Produktionskette vorgegeben.

Hintergrund

Zur weltweit wichtigsten Messe für Maschinen, Anlagen und Werkzeuge für die Holzbe- und -verarbeitung stellten im vorangegangenen Jahr 1.552 Aussteller, davon 56 Prozent aus dem Ausland, auf einer Nettoausstellungsfläche von 121.195 Quadratmetern aus. Zu den Top-Ausstellernationen zählten neben Deutschland, Italien und Österreich die Volksrepublik China, Schweden und die Vereinigten Staaten von Amerika. 93.099 Besucher, 40 Prozent davon aus dem Ausland, verschafften sich ein Bild von den Neuheiten und haben in hohem Maße in innovative Technologien investiert.

http://www.ligna.de/