Samstag, 18. November 2017
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IDS 2017: Hoher Therapiebedarf

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02.09.2016

Ein hoher Therapiebedarf rückt die Parodontologie in den Mittelpunkt der Internationalen Dental-Schau 2017 vom 21. bis 25. März 2017 in Köln.

 - Die Internationale Dental-Schau 2017, vom 21. bis 25. März 2017 in Köln, rückt die Paradontologie in den Mittelpunkt.
© Koelnmesse
Die Internationale Dental-Schau 2017, vom 21. bis 25. März 2017 in Köln, rückt die Paradontologie in den Mittelpunkt.

Drei Gründe sprechen dafür, dass die Parodontologie in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnt: Zähne können heute immer länger bis ins Alter erhalten werden, sind dann aber häufig parodontal behandlungsbedürftig. Wird nach Extraktion ein Implantat gesetzt, wird mindestens eine professionelle Periimplantitis-Prophylaxe nötig, die ähnlichen Protokollen folgt wie die Parodontal-Prophylaxe.

Schließlich ist in Betracht zu ziehen, dass der Verlauf von Parodontalerkrankungen zu einem erheblichen Teil genetisch bedingt ist; selbst bei gewissenhafter häuslicher Mundpflege kann daher eine Unterstützung durch das zahnärztliche Team unerlässlich werden. Dies alles spricht dafür, sich regelmäßig umfassend über den Stand der Technik im Bereich der Parodontologie zu informieren. Dafür ist die Internationale Dental-Schau (IDS) vom 21. bis 25. März 2017 in Köln die passende Plattform.

Ganze Bandbreite vor Ort

Interessante Innovationen mit unmittelbarem Nutzen für die Planung und Durchführung einer Parodontaltherapie betreffen eine ganze Reihe unterschiedlicher Forschungsgebiete, in denen sich die Dentalindustrie engagiert. Diagnostische Verfahren, Instrumente für die nicht-chirurgische Therapie und für den chirurgischen Eingriff, chemische und mechanische Hilfsmittel für die Prophylaxe oder biologische Wachstumsfaktoren für die Geweberegeneration sowie Laser-Anwendungen - auf allen Gebieten der Parodontologie stehen Neuerungen für den Einsatz in der Praxis bereit.

Soweit ist die Therapie

Für die professionelle Prophylaxe und Therapie von Parodontalerkrankungen steht auf der IDS ein breit gefächertes Angebot zur Ansicht und (wortwörtlich) zum Begreifen zur Verfügung: Instrumente für die klassische Sondierung, für die Handkürettage, darüber hinaus Schall- bzw. Ultraschall-, Pulverstrahlgeräte sowie Air-scaler. Außerdem gewinnen Laser an Bedeutung, zum Beispiel durch die Erweiterung des Spektrums um blaues Licht (445 Nanometer). Eine Hauptanwendung betrifft die Keimreduktion im Rahmen von Parodontalbehandlungen, wobei die Möglichkeit zu einem schmerzarmen, gewebeschonenden und blutungsarmen Vorgehen die wesentlichen Vorteile darstellen können.

Darüber hinaus kann eine regenerative Therapie sogar verloren gegangene parodontale Strukturen wiederherstellen. Auf der IDS verschafft sich der Besucher dazu einen Überblick über Schmelz-Matrix-Proteine (SMP), resorbierbare Membranen und Knochenersatzmaterialien.

Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI), betont: "Auf der Internationalen Dental-Schau in Köln lässt sich hautnah erleben, wie sich die Möglichkeiten zu ihrer Prävention und Therapie weiterentwickelt haben. Mit Innovationen zum Anfassen und direktem Kontakt zu den jeweiligen Herstellern hält die IDS für alle Besucher einen echten Mehrwert bereit."