Wednesday, 27. September 2017
Font size

Hochpräzise, flexibel und kompakt

  •  

Innovative Pikosekunden-Lichtquelle liefert Pulse im Piko- und Nanosekundenbereich

16.06.2017

Eine computergesteuerte Pikosekunden-Lichtquelle, die hochpräzise Pulse im Piko- und Nanosekundenbereich liefert, stellt das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) auf der Laser World of Photonics in Halle B2 am Stand 350 vor.

 - Die kompakte Pulslichtquelle vom Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik liefert flexible Pulse im Piko- und Nanosekundenbereich mit Nanojoule-Energien.
© FBH/P. Immerz
Die kompakte Pulslichtquelle vom Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik liefert flexible Pulse im Piko- und Nanosekundenbereich mit Nanojoule-Energien.

Darüber hinaus präsentieren die Forscher ein Pumpmodul mit kW-Ausgangsleistungen aus der Faser und einen Demonstrator mit UV-C-LEDs zur Wasserdesinfektion. Die LEDs wurden im Rahmen des vom FBH geleiteten Konsortiums "Advanced UV for Life" entwickelt, das sich ebenfalls präsentiert.

Mit seiner PLS-Reihe bietet das FBH Laserstrahlquellen, die hochpräzise Pulse im Piko- und Nanosekundenbereich mit Nanojoule-Energien liefern. Pulsenergie, -weite, und -abstand sowie Wiederholfrequenzen lassen sich dabei flexibel anpassen. Das Lasersystem bietet frei wählbare Folgefrequenzen vom Hertz- bis in den Megahertz-Bereich und Pulsspitzenleistungen von bis zu 50 Watt. Die Quellen nutzen maßgeschneiderte Diodenlaser für die Impulserzeugung in Verbindung mit optimierten HF-Komponenten für die Ansteuerung – beides sind Kernkompetenzen des Instituts. Das All-in-One-System kann computergesteuert in mehreren Puls-Modi geschaltet werden und lässt sich einfach in verschiedenste Lasersysteme integrieren. Es emittiert bei 1030 nm Wellenlänge, kann jedoch unkompliziert auf andere Wellenlängen übertragen werden.

Damit eignet es sich für Anwendungen wie etwa Materialbearbeitung, biomedizinische Untersuchungen und mobile LIDAR-Systeme. PLS 1030 wurde gemeinsam von Laser- und Schaltungsexperten mit Ingenieuren des hauseigenen Entwicklungszentrums aufgebaut, das industrie­taugliche und nutzerfreundliche Prototypen entwickelt.