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Größeres Sicherheitsbedürfnis auf Veranstaltungen - Trendstudie

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13.11.2017

Veranstaltungssicherheit ist ein Schwerpunkt der internationalen Fachmesse für Erlebnismarketing BOE, die vom 10. bis 11. Januar 2018 in Dortmund stattfindet. Eine neue Trendstudie diagnostiziert eine wachsende Sensibilisierung für das Thema Sicherheit in der Branche.

 - Mit dem Schwerpunktthema Veranstaltungssicherheit geht die BOE International, internationale Fachmesse für Erlebnismarketing, vom 10. bis 11. Januar 2018 in Dortmund in ihre nächste Runde.
© Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH
Mit dem Schwerpunktthema Veranstaltungssicherheit geht die BOE International, internationale Fachmesse für Erlebnismarketing, vom 10. bis 11. Januar 2018 in Dortmund in ihre nächste Runde.

Besondere Herausforderungen stellen demnach der Erwerb von Fachwissen zum Thema sowie die Kommunikation im Ernstfall dar. Es eröffnen sich aber auch Chancen für kompetente Akteure. So kann etwa eine stärker sicherheitsorientierte Ausrichtung für Agenturen künftig eine besondere Alleinstellung schaffen, heißt es. Anfang 2017 hatten der FAMAB Kommunikationsverband und Vertreter der Technischen Universität Chemnitz das erste Forschungsinstitut der Live-Kommunikations-Branche auf internationaler Ebene gegründet. Die vielfältigen Aufgaben des R.I.F.E.L. reichen von Trendstudien und Zukunftsszenarien über die Erhebung von Facts & Figures zu Markt, Akteuren und Rahmenbedingungen bis hin zur Wirkungsforschung und Bewertung des Wertschöpfungsbeitrags der Branche. Die Messe Dortmund ist Gründungsmitglied.

Zehn zentrale Trends können im Ergebnis der Studie zusammenfassend formuliert werden:

  • Das Sicherheitsbedürfnis von Veranstaltungsbesuchern hat vor allem auf Großveranstaltungen wie großen Public Events und Messen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Vor dem Hintergrund der erhöhten Sensibilität der Besucher wächst auch deren Verständnis für Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen
  • Die Themenfelder der Veranstaltungssicherheit sind vielfältig und komplex. Neben externen Bedrohungen (z.B. Naturereignisse, Gewalt und Terrorismus) gelangen zunehmend auch grundlegende interne Bedrohungen (z.B. Veranstaltungstechnik, bauliche Sicherheit, Gesundheits- und Brandschutz) in das Bewusstsein
  • Sicherheitskonzepte und Risikoabschätzungen werden zu einem zunehmend wichtigeren Bestandteil von Veranstaltungskonzepten für Events und Messen werden
  • Ein zuverlässiges Risikomanagement muss zukünftig noch stärker in den Fokus rücken
  • Durch technische Entwicklungen entstehen bisher nicht bekannte Bedrohungen
  • Spezifische Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung bieten jedoch ebenso neue Möglichkeiten zur Sicherheitsplanung, Gefahrenverhütung und effektiven Reaktion im Ernstfall
  • Das richtige Verhalten im Ernstfall erfordert definierte Verantwortlichkeiten und eindeutige Kommunikationsstrukturen. Das betrifft alle zentralen Beteiligten wie Veranstalter, Agenturen, Dienstleister, Sicherheitskräfte, Behörden und Polizei sowie medizinische Einsatzkräfte
  • Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen zum Thema Veranstaltungssicherheit sind essentiell. Hier sehen die Experten sowohl bei den Veranstaltern als auch den Agenturen einen deutlichen Nachholbedarf
  • Eine Vielzahl von Richtlinien und Verordnungen verursachen Intransparenz und Unsicherheit
  • Veranstaltungssicherheit wird sich als zentrales Branchenthema in der Zukunft weiter verfestigen

Die Trendstudie steht hier zum Download zur Verfügung.

http://www.rifel-institut.de
http://trendbericht.boe-messe.de
http://famab.de