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Fachdental: Trendthema Hygiene im Praxisbetrieb

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01.09.2017

Ohne Hygiene geht nichts: Auf den Fachdental-Messen in Leipzig (vom 22. bis 23. September) und Stuttgart (vom 20. bis 21. Oktober) präsentieren Aussteller ihre Konzepte für das Zusammenspiel von Hygiene, Patientengesundheit und Zeitmanagement.

 - Hygiene steht im Fokus auf den Fachdental-Messen in Leipzig (vom 22. bis 23. September) und Stuttgart (vom 20. bis 21. Oktober).
© Messe Stuttgart
Hygiene steht im Fokus auf den Fachdental-Messen in Leipzig (vom 22. bis 23. September) und Stuttgart (vom 20. bis 21. Oktober).

Hygiene ist wohl das entscheidende Thema im Praxisbetrieb – und ein immer aktuelles dazu: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse schlagen sich regelmäßig in neuen Vorschriften und Empfehlungen nieder. Mit dem Schwerpunkt „Hygiene in Praxis und Labor“ widmen sich die Fachdental-Messen in Leipzig und Stuttgart mit rund 250 Ausstellern dem Thema.

Sonderschau zur Hygiene im Praxisalltag
Nicht zuletzt ist die Vereinfachung von Verfahren im Bereich der Hygiene ein Thema, das dieses Jahr aufgegriffen wird. Die Sonderschau „Hygiene in Praxis und Labor“ präsentiert Hygiene-Komplettlösungen. Darüber hinaus bietet die dental arena die Möglichkeit, sich intensiv über aktuelle Praxishygiene-Anforderungen zu informieren und Tipps für den Praxisalltag zu gewinnen.

Praxisalltag sieht oft anders aus
Hintergrund: Der Praxisalltag hat seine eigene Dynamik. Die Zeit drängt regelmäßig. Zahnärzte und Personal sind oftmals angesichts der detaillierten Vorgaben zu Qualitätsmanagement, Arbeitsanweisungen und der Erstellung individueller Praxis-Hygienepläne überfordert. Diese sind meist nicht nur mit Kosten, sondern auch mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden.

Es gebe durchaus Auflagen, „die für die Praxen schwierig sind“, bestätigt Dr. med. dent. Norbert Struß, stellvertretender Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, der am 21. Oktober um 10 Uhr auf der Fachdental Südwest / infotage dental Stuttgart in der dental arena den Vortrag „Aktuelle Trends aus dem Bereich Hygiene und Medizinprodukte-Aufbereitung“ hält. Insbesondere beklage man den hohen Dokumentationsaufwand. „Ob dieser immer zielführend ist, bleibt fraglich. Hier bringt ein Übermaß sicher keine Vorteile“, so Struß. Umso wichtiger sei es daher, dass sowohl bei der Definition neuer Normen, als auch bei der Entwicklung neuer Verfahren die betroffene Zahnärzteschaft „frühzeitig eingebunden“ werde.

Näheres im Internet unter:
www.fachdental-leipzig.de
www.fachdental-suedwest.de
www.infotage-dental.de