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Eurobike 2017: Digitalisierung mit und ohne E-Antrieb

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02.06.2017

Die Elektrifizierung des Fahrrads ist in vollem Gange: Von City- über Trekkingräder bis hin zu Mountainbikes - quasi jede Produktgruppe ist längst auch mit Elektroantrieb erhältlich. Auf der Eurobike in Friedrichshafen (30. August bis 2. September 2017) wird diese Entwicklung immer deutlicher. Doch damit ist dieser Trend noch längst nicht zu Ende.

 - Eurobike: Themenfelder wie Digitalisierung, Connectivity und Big Data rücken zunehmend in den Fokus.
© Messe Friedrichshafen
Eurobike: Themenfelder wie Digitalisierung, Connectivity und Big Data rücken zunehmend in den Fokus.

Themenfelder wie Digitalisierung, Connectivity und Big Data rücken zunehmend in den Fokus aller Branchenakteure. Die Vielfalt der E-Bikes bezieht sich nicht nur auf die Einsatzgebiete. Designer können sich hier nicht zuletzt durch die neuen technischen Elemente am Fahrrad regelrecht austoben. Immer mehr Anbieter erkennen, dass ein E-Bike auch optisch mehr sein kann als ein Fahrrad mit hinzugefügtem Akku und Motor.

Auf der kommenden Eurobike werden somit auch ausgefallene Designs zu sehen sein, die nur noch entfernt an ein klassisches Fahrrad erinnern. Systemintegration heißt das Stichwort - und das ist nicht nur optisch gemeint: Alle elektrischen Funktionen des Fahrrads können über eine Bedieneinheit angesteuert werden. Das ist nicht nur technisch möglich, sondern wird auch schon umgesetzt. Die Vernetzung mit dem Smartphone ist natürlich ebenfalls bereits Standard.

Das digitale Fahrrad muss übrigens nicht zwingend ein E-Bike sein. Auch ohne elektrische Antriebsunterstützung ist inzwischen viel Elektronik am Fahrrad möglich. Die Vernetzung von Fahrrädern untereinander, um etwa im Berufsverkehr schneller und sicherer voranzukommen, ist zwar noch Zukunftsmusik, technisch aber durchaus bereits machbar.

http://www.eurobike-show.de