Hannover Messe 2018

••• 11 ••• Innovationen Impressum HANNOVER MESSE 2018 Verlag: CONNEX Print & Multimedia AG Große Packhofstraße 27/28 · 30159 Hannover Telefon: +49 511 830936 · Telefax: +49 511 56364608 E-Mail: connex@die-messe.de · Internet: www.die-messe.de Auflage IVW-geprüft. Auflagengruppe: Q Redaktion: Martin Braun, Cyrus Salimi-Asl Verantwortlich für den Anzeigenteil: Tina Wedekind Druck: Berliner Zeitungsdruck GmbH, 10365 Berlin MESSEJOURNAL DIE MESSE Anzeige Weltweit grö ter Röntgenlaser auf Messestand der Uni Kiel Erstmals präsentiert sich der Europäische Röntgenla- ser XFEL auf dem Stand der Universität Kiel (Halle 2, Stand C07). Mit der Forschungsanlage werden ultra- kurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich erzeugt – 27000 Mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstär- ke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Der weltweit größte Röntgenlaser eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten: So lassen sich mit den ult- raschnellen Röntgenblitzen beispielsweise atomare Details von Viren und Zellen entschlüsseln. Was Werkern bei der Montage wirklich hilft Smart Glasses, Pick-by-Light-System und kamerabasiertes Quality Gate in der Fertigungslinie D igitale Technologien, die ma- nuelle Montageaufgaben erleichtern sollen, testet das Fraunhofer IPA im EU-Projekt „BEinCPPS“. Im Einsatz sind Smart Glasses, ein Pick-by-Light- System und ein Quality Gate. Seit April 2017 läuft die Produktion da- mit bei einem Traktorhersteller in Mannheim fehlerfrei. Auf der Hannover Messe werden die Lö- sungen in Halle 6 am Stand C18 gezeigt. In der Autoindustrie werden auf ei- ner Fertigungslinie oftmals mehre- re Produktvarianten gefertigt. Die nahezu identischen Fahrzeugrah- men kommen „roh“ auf dem Fließ- band angefahren und der Werker muss je nach Modell verschiede- ne Bauteile von Hand montieren. Auch bei einem Traktorhersteller in Mannheim werden verschiede- ne Modelle auf einer Fertigungsli- nie hergestellt. „Bis zu 60 Monta- gevariationen führen die Werker durch“, erklärt IPA-Projektleiter Benjamin Götz. Um die Mitarbei- ter zu entlasten und die Qualität zu steigern, hat das Projektkon- sortium von BEinCCPS (Business Experiments in Cyber-Physical Production Systems) digitale Lö- sungen entwickelt und im April 2017 in der Produktion testweise implementiert. Bis zum Projekt- ende im Oktober 2017 sind Smart Glasses, ein Pick-by-Light-System und ein kamerabasiertes Quali- ty Gate zum Einsatz gekommen. Für ihre digitalen Hilfsmittel ha- ben die IPA-Experten die Aufträ- ge, die Montageanleitungen und die Anzeige der Montageschritte über die Middleware-Lösung „Ma- nufacturing Service Bus“ (MSB) miteinander verknüpft. Dafür wurden die am Rahmen der Trak- toren angehängten „Build Tags“ genutzt, die der Mitarbeiter vor der Montage einscannt. Die Soft- ware von BEinCCPS, die mit dem MSB verbunden ist, erkennt da- mit, welche Bauteile erforderlich sind. Auf diese Weise können dem Werker gezielt Zusatzinforma- tionen zu seinem Auftrag mitge- teilt werden. Um diese Hinweise sichtbar zu machen, haben die IPA-Experten einen Prototyp ei- ner Datenbrille in der Produktion eingesetzt. Nachdem der Werker den Build Tag gescannt hat, be- kommt er Details zur Aufgabe, zum Beispiel Stücklisten mit Bau- teilen oder ein Bild vom fertig montierten Rahmen, im Sichtfeld eingeblendet. Weiterhin getestet wurde ein Pick-by-Light-System, das dem Mitarbeiter mit einem gelben Lichtsignal anzeigt, welche Bauteile für die aktuelle Monta- geaufgabe benötigt werden. Das System erhält dafür alle notwen- digen Daten von der Software und schickt die Steuerbefehle über einen Access Point kabellos an die Displays. Zur Qualitätssicherung nach der Montage haben die IPA-Wissen- schaftler ein kamerabasiertes Qualitätstor integriert. Die Beson- derheit ist, dass das System einge- lernt werden kann. Dafür nimmt die Kamera das Montageergebnis auf und vergleicht das Bild mit sei- nen historischen Daten und den aktuellen Auftragsdaten. Um ei- nen Grundstock an historischen Daten aufzubauen, werden die ersten Prüfungen begleitet. An- schließend teilt man dem System über eine Benutzerschnittstelle mit, ob das Montageergebnis kor- rekt ist. Jetzt kann es eigenstän- dig arbeiten. Mit einer gelben Lichtmarkierung zeigt das Pick-by-Light-System dem Werker an, welche Teile montiert werden müssen. Foto: Fraunhofer IPA, Rainer Bez K^DK KE^h>d 'ƌŽƵƉ ƉƌĞƐĞŶƟŶŐ a new “Industry 4.0” scenario at DŝĐƌŽƐŽŌ͛Ɛ ƐƚĂŶĚ͘ tŝƚŚ ŵŽƌĞ ƚŚĂŶ ϯ͕ϮϬϬ ĐƵƐƚŽŵĞƌƐ͕ K^DK KE^h>d ŝƐ ŽŶĞ ŽĨ ƚŚĞ ǁŽƌůĚ͛Ɛ ůĞĂĚŝŶŐ DŝĐƌŽƐŽŌ LJŶĂŵŝĐƐ ƉĂƌƚŶĞƌƐ ĂŶĚ Ă ůĞĂĚŝŶŐ ƉƌŽǀŝĚĞƌ ŽĨ ĞŶĚͲ ƚŽͲĞŶĚ ƐŽůƵƟŽŶƐ͘ /Ŷ ƚŚĞ ƐĐĞŶĂƌŝŽ ƚŚĞ ƐŽŌǁĂƌĞ ǀĞŶĚŽƌ ŚĂƐ ƚĂŬĞŶ ƵƉ ƚŚĞ ƚŚĞŵĞ ŽĨ ƚŚŝƐ LJĞĂƌ͛Ɛ ĨĂŝƌ͗ ͞/ŶƚĞŐƌĂƚĞĚ /ŶĚƵƐƚƌLJ Ͳ ŽŶŶĞĐƚ ĂŶĚ ŽůůĂďŽƌĂƚĞ͘͟ tŝƚŚ ƚŚĞŚĞůƉŽĨ ĂŶĞdžĂŵƉůĞ ĨƌŽŵƚŚĞĮĞůĚ ŽĨ ƐŚŝƉďƵŝůĚŝŶŐ͕ ǀŝƐŝƚŽƌƐ ǁŝůů ůĞĂƌŶ ŚŽǁ ĐŽŵƉĂŶŝĞƐ ŽƉƟŵŝnjĞ ĐŽůůĂďŽƌĂƟŽŶ ǁŝƚŚ ƉƌŽũĞĐƚ ƐĞƌǀŝĐĞ ƉƌŽǀŝĚĞƌƐ ƵƐŝŶŐ ŵŽĚĞƌŶ ƚĞĐŚŶŽůŽŐLJ ƉůĂƞŽƌŵƐ͘ dŚĞ ƐŚŽǁĐĂƐĞ COSMO CONSULT presents Industry 4.0 scenario for project manufacturers ŚŝŐŚůŝŐŚƚƐ ŚŽǁ ƚŚĞ ƚĞĐŚŶŽůŽŐŝĞƐ ŽĨ ƚŚĞ /ŶƚĞƌŶĞƚ ŽĨ dŚŝŶŐƐ ;/ŽdͿ ŚĞůƉ ŬĞĞƉ ƚƌĂĐŬ ŽĨ ƉƌŽũĞĐƚ ƉƌŽŐƌĞƐƐ͕ ĐƌĞĂƚĞ ƋƵĂůŝƚLJ ƌĞƉŽƌƚƐ ŽŶ ƚŚĞ ŐŽ ĂŶĚ ƐƵƉƉŽƌƚ ĐƵƐƚŽŵĞƌƐ ǁŝƚŚ ĂĚĚŝƟŽŶĂů ƐĞƌǀŝĐĞƐ ƚŚƌŽƵŐŚŽƵƚ ƚŚĞ ƉƌŽĚƵĐƚ͛Ɛ ůŝĨĞĐLJĐůĞ͘ Digital Factory in Hall 7 | C 40 COSMO CONSULT Group ǁǁǁ͘ĐŽƐŵŽĐŽŶƐƵůƚ͘ĐŽŵ ŝŶĨŽΛĐŽƐŵŽĐŽŶƐƵůƚ͘ĐŽŵ ĞƌůŝŶ ͮ ŝĞůĞĨĞůĚ ͮ ƌĞƐĚĞŶ ͮ ,ĂŵďƵƌŐ ͮ ŽůŽŐŶĞ ͮ >ĞŝƉnjŝŐ ͮ DĂŐĚĞďƵƌŐ ͮ DƺŶƐƚĞƌ ͮ DƵŶŝĐŚ ͮ EƵƌĞŵďĞƌŐ ͮ ^ƚƵƩŐĂƌƚ ͮ tƺƌnjďƵƌŐ ƵƐƚƌŝĂͮ&ƌĂŶĐĞͮ^ǁĞĚĞŶͮ^ǁŝƚnjĞƌůĂŶĚͮ^ƉĂŝŶͮ ŚŝůĞͮ ĐƵĂĚŽƌͮ ŽůŽŵďŝĂͮDĞdžŝŬŽͮWĂŶĂŵĂͮWĞƌƵ

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