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efa 2017: Sanierungsbedarf bei elektrischen Anlagen

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16.01.2017

Vom 20. bis 22. September 2017 dreht sich auf der Fachmesse efa in Leipzig wieder alles um Gebäude- und Elektrotechnik. Eines der zentralen Themen der diesjährigen Messe: der Sanierungsbedarf bei elektrischen Anlagen auf dem Bau.

 - Der Elektrotechnik kommt beim Bau eine immer größere Rolle zu
© efa/Leipziger Messe GmbH
Der Elektrotechnik kommt beim Bau eine immer größere Rolle zu

Die efa ist ein beliebter mitteldeutscher Branchentreff. Sie ist eine zentrale Informations- und Austauschplattform für Vertreter von Industrie, Handel und Handwerk sowie für Planer, Betreiber und Investoren im Bereich Gebäude- und Elektrotechnik. Die letzte efa im Jahr 2015 hatte über 14.000 Besucher auf die Leipziger Messe gelockt.

Veraltete Technik muss modernisiert werden

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie stellte bereits auf der efa 2015 die von ihm in Auftrag gegebene „Zustandserhebung elektrischer Anlagen für Gebäude“ der Öffentlichkeit vor. Aus der Studie ergibt sich unter anderem, dass 70 Prozent der vor 2006 errichteten Gebäude, nicht die Anforderungen an eine Mindestausstattung erfüllen. Mehr als zwei Drittel der installierten Elektrik seien älter als 35 Jahre. Bei Renovierungen werde zudem oftmals lediglich der sichtbare Teil der Installation wie Schalter und Steckdosen erneuert, die Verkabelung bleibe die alte.

Die Behebung dieses Modernisierungsstaus spielt auf der efa eine zentrale Rolle, da eine Vielzahl der Aussteller Lösungen im Bereich der oft vernachlässigten Elektroinstallationstechnik anbietet. Dank des breiten Spektrums der auf der Messe vertretenen Marktakteure können sich Besucher zudem über alle Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren, mit denen sich Gebäude fit für die Anforderungen der Energiewende und Elektromobilität machen lassen. Im Fachprogramm liefern Experten aus Industrie, Handwerk und Forschung wertvolles Fachwissen zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Innovativer Impulsgeber

„Dank der Verknüpfung aus innovativer, vielschichtiger Leistungsschau und aktuellem Know-how im Fachprogramm genießt die efa bei Ausstellern und Besuchern ein hohes Ansehen. Sie ist gleichzeitig erfolgreicher Marktplatz und Impulsgeber für die Branchenakteure in Mitteldeutschland. Im Verbund mit der HIVOLTEC, der einzigen nationalen Fachmesse speziell für Hoch- und Mittelspannungstechnik, werden alle Bereiche der Elektrotechnik abgebildet“, erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Rund um die Gebäude- und Energietechnik

Der Bereich Gebäudeinstallations- und -systemtechnik bildet traditionell das Herzstück der efa und umfasst somit das größte Angebot. In den vergangenen Jahren ist der Beleuchtungsbereich der efa kontinuierlich gewachsen und stellt inzwischen den zweitstärksten Themenblock. Ein weiterer etablierter Eckpfeiler der efa ist die Schutz- und Sicherheitstechnik. Für das E-Handwerk wird außerdem das Thema Elektromobilität als Geschäftsfeld enorm an Bedeutung gewinnen, weshalb es sich seit dem letzten Jahr im Messeangebot wiederfindet. Weitere Bereiche der efa sind unter anderem Messtechnik, Automatisierungstechnik, Sende- und Empfangs- sowie Breitbandverteiltechnik, Werkzeuge, Aus- und Weiterbildung.

Die Energietechnik ist seit Langem eine weitere feste Größe der efa. Gleichzeitig stellt dieser Bereich auch das perfekte Bindeglied zur HIVOLTEC dar, die den Fokus auf die Errichtung und den Betrieb von Energie- und Anlagentechnik ab 1.000 Volt AC / 1.500 Volt DC. So zeigen efa und HIVOLTEC zusammen das Spektrum der Elektrotechnik von der Nieder-, über die Mittel- bis zur Hochspannung.

Partner im Bereich Digitalisierung

In enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Sachsen/Thüringen und dem Landesinnungsverband Sachsen-Anhalt der Elektrohandwerke als Trägern der efa sind die Vorbereitungen für die 15. Auflage der Fachmesse in vollem Gange. „Über all die Jahre hat sich die efa als wichtige Branchenplattform stetig weiterentwickelt. In Zeiten, in denen sich die Halbwertzeit technischer Innovationen nach Monaten misst, bleibt die efa der Treff der E-Familie in unserem Wirtschaftsraum. Entwicklungen wie die Digitalisierung stellen uns vor Herausforderungen und wir als Elektrohandwerk werden versuchen, sie gemeinsam mit unseren Partnern in der Industrie und im Großhandel zu meistern. Dafür ist unsere efa in Leipzig unverzichtbar“, sagt Dr. Gerd Böhme, Landesinnungsmeister des LIV Sachsen-Anhalt der Elektrohandwerke.